Deutsche Telekom spielt Verkauf von Mobilfunktürmen durch

4. Mai 2016, 11:48
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Unternehmen betreibt viele Anlagen – für 5G werden allerdings mehr Standorte benötigt

Die Deutsche Telekom prüft den Verkauf ihrer Mobilfunk-Infrastruktur. "Wir sind überzeugt, dass es dabei noch eine Wertentwicklungschance gibt", sagte Telekom-Finanzchef Thomas Dannenfeldt am Mittwoch. Das Unternehmen habe in Deutschland und einigen europäischen Ländern sehr viele der Anlagen. Gleichzeitig sei offensichtlich, dass Firmen, die den Netzbetreibern die Türme abkaufen, sehr hohe und attraktive Margen erwirtschaften.

Mehr Standorte für 5G

Diskutiert werde innerhalb der Telekom deshalb die Frage, wie sich mit den Standorten einerseits mehr Geld erzielen lasse und andererseits eine optimalen Netzabdeckung sichergestellt werden könne. Wichtig sei dabei, dass beim nächsten Mobilfunkstandard 5G voraussichtlich mehr Antennen-Standorte benötigt werden. Ob die Telekom ihre Masten wirklich verkauft, sei noch nicht entschieden, sagte Dannenfeldt. Die Telekom ist mit der Idee nicht allein. Vor kurzem verkaufte Telefonica Deutschland seine Mobilfunkmasten an die Konzernmutter. (Reuters, 4.5.2016)

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