"Nintendo NX": Preis wird nicht unter Produktionskosten liegen

3. Mai 2016, 14:27
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Konzernchef Kimishima schließt Stützung des Verkaufspreises aus

Nintendos 2017 erscheinende Spielkonsole "NX" wird von Anfang an gewinnbringend verkauft werden. In einem Q&A schloss Konzernchef Tatsumi Kimishima aus, den Preis zu stützen. Wie viel die NX damit kosten wird, wenn Sie im März auf den Markt kommt, verriet der Hersteller aber nicht.

"Wir denken nicht daran, die Hardware zu einem Verlust zu verkaufen", sagt Kimishima im Zuge des jüngsten Finanzberichts. "Als die Wii U auf den Markt kam, war der Yen sehr stark. Ich gehe nicht davon aus, dass sich diese Situation wiederholen wird. Zum Start zu einem Verlust zu verkaufen, würde das Geschäft nicht stützen, das berücksichtigen wir bei der Entwicklung der NX."

Mehr Zeit für Spiele

Kimishima erklärt zudem, weshalb schlussendlich davon abgesehen hat, die NX bereits im so wichtigen Weihnachtsgeschäft (2016) herauszubringen. "Einer der Gründe für den Starttermin war, dass wir sicherstellen wollten, dass das Software-Line-up rechtzeitig zum Start bereit ist. Nicht nur zum eigentlichen Marktstart, auch nachher müssen wir noch in der Lage sein, kontinuierlich Spiele herauszubringen. Wir wollen eine Plattform stellen, die die Konsumenten für lange Zeit genießen können."

Wie berichtet, soll einer der ersten Titel für die NX ein neues Abenteuer der Rollenspielserie "The Legend of Zelda" werden, der parallel auch für Wii U erscheint. Nach enttäuschenden Verkäufen der Wii U und bei einem rückläufigen Handheldgeschäft, hofft Nintendo mit der NX wieder einen Hit zu landen. (zw, 3.5.2016)

  • Das neue "Zelda" soll eines der ersten Spiel für die NX werden.
    foto: nintendo

    Das neue "Zelda" soll eines der ersten Spiel für die NX werden.

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