"Wings for Life" Worldrun: Laufen mit dem Champion

Ansichtssache4. Mai 2016, 06:00
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Am Sonntag findet der dritte "Wings for Life" Worldrun statt. Beim weltweit größten Charitylauf laufen Hunderttausende zeitgleich auf der ganzen Welt vor der Ziellinie davon. Der Sieger der ersten beiden Läufe will heuer aber nicht gewinnen – sondern lädt in Wien zum"Siterunning" ein.

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foto: wings for life

Nein, sagt Harald Fritz, den Hattrick wird es nicht geben. Denn Lemawork Ketema wird am Sonntag nicht gewinnen. "Das passt nicht in unsere Trainings- und Wettkampfplanung", erklärt der Trainer, Manager und Mentor des Neo-Österreichers. Zum einen, weil Ketema noch immer hofft, das österreichische Marathon-Olympialimit zu schaffen – und da wäre ein etwa-80-Kilometer-Lauf im Wettkampftempo eher kontraproduktiv. Zum anderen, weil der Neo-Österreicher sich auch für die EM frisch halten will. Da will er über die Halbmarathondistanz gehen. Und zum dritten, sagt Fritz, weil es auch andere Ziele und Aufgaben gibt: "Der Worldrun ist ein Lauf, bei dem nicht nur derjenige Sieger ist, der als allerletzter vom Catcher Car eingeholt wird: Hier geht es um die vielen, vielen Normalo-Läufer, die damit ein Statement abgeben." Und deshalb, so Fritz, werde Lemawork Ketema dort laufen, wo die Menschen sind: Nicht an der Spitze – sondern mitten im Pulk.

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