"Warum bekommt der immer wieder einen Job?"

3. Mai 2016, 12:55
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Als Leicesters Meistermacher Claudio Ranieri 2015 bestellt wurde, schüttelte die STANDARD-Community kollektiv den Kopf – ein Rückblick

Wien – Claudio Ranieri, Trainergott! Wer Leicester City zum englischen Fußballmeister macht, muss ein echter Wunderwuzzi sein, ein mit allen Wassern gewaschener Trainerfuchs. Als der Underdog am 17. Juli 2015 die Verpflichtung des Italieners bekanntgab, kannte die Euphorie der STANDARD-Community in weiser Voraussicht keine Grenzen ...

In der Tat, Ranieri hatte vor seinem Engagement bei Leicester als Nationaltrainer von Griechenland gegen die Färöer-Inseln verloren. Kein Ruhmesblatt. Da witterte der ein oder andere User schon die große Kohle. So eine Chance kommt nicht wieder.

Über allem stand eine Frage: Warum? Warum in Teufels Namen gibt man diesem Mann noch eine Chance, sein Unwesen zu treiben?

Die Apokalyse naht, verbrannte Erde. Kein Verein ist vor Ranieri sicher.

Man flüchtet in Humor. Das erste Wortspiel mit "Leicester".

Ein Akt purer Verzweiflung: Sogar österreichische Traineralternativen wurden von der Community ins Spiel gebracht. Eh schon alles wurscht.

Wie auch immer, die Suche nach einem geeigneten Nachfolger wurde quasi mit der Bestellung Ranieris ausgerufen.

Schuld sind zweifellos die Funktionäre. Ahnungslose.

Und die Leidtragenden dieses Irrsinns sind wie immer die Spieler.

Da hilft nur noch Vorsorge.

Und manch ein User schien den Ernst der Lage völlig zu verkennen.

(Philip Bauer, 3.5.2016)

  • Claudio Ranieri, der kann doch nichts. Oder doch?
    foto: reuters/staples

    Claudio Ranieri, der kann doch nichts. Oder doch?

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