Präsidentenwahl: Ergebnis amtlich, minimale Änderungen

2. Mai 2016, 14:10
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Wahlbehörde: Kleine nachträgliche Änderungen bei den Wahlberechtigten aufgrund von Übermittlungsfehlern notwendig – Keinerlei Auswirkung auf Stimmenverteilung

Wien (APA) – Die Bundeswahlbehörde hat am Montag das endgültige Ergebnis der Bundespräsidentenwahl vom 24. April festgestellt – damit ist es auch amtlich verlautbart. Veränderungen im Ergebnis gab es keine, lediglich bei der Wahlbeteiligung kam es zu einer minimalen Korrektur im Tausendstel-Prozentbereich, sie bleibt gerundet aber bei 68,50 Prozent der Wahlberechtigten.

Grund für die minimale Änderung ist laut Wahlbehörde, dass bei der (zunächst elektronisch vorgenommenen) Übermittlung der Daten aus den Ländern hinsichtlich der Zahl der Wahlberechtigten kleine Fehler passiert seien. Nach Vorliegen der entsprechenden Akten in Papierform wurden minimale Korrekturen erforderlich: Statt der bisher angenommenen 6.382.486 Wahlberechtigten waren es tatsächlich 6.382.507. Auch bei der Zahl der abgegebenen Stimmen gab es geringfügige Änderungen: Statt wie ursprünglich angenommen 4.371.912 Stimmen wurden 4.371.825 Stimmen abgegeben. Die Zahl der gültigen Stimmen blieb mit 4.279.170 aber unberührt.

Prozentuelle Anteile gleich

Auswirkungen haben diese Korrekturen quasi keine, die Stimmen für die Kandidaten und damit die prozentuellen Anteile blieben ident. Die beiden Kandidaten, die es in die Stichwahl geschafft haben – Norbert Hofer (FPÖ) und der ehemalige Grünen-Chef Alexander Van der Bellen – kamen auf 35,05 bzw. 21,34 Prozent der Stimmen.

Die Wahlbehörde gab in ihrer Aussendung auch offiziell die Durchführung der Stichwahl bekannt. "Weder die Wahlwerberin noch einer der Wahlwerber konnte mehr als die Hälfte aller gültigen Stimmen auf sich vereinen, daher findet am 22. Mai 2016 ein zweiter Wahlgang zur Bundespräsidentenwahl 2016 statt."

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