KDE: Akonadi bekommt neuen Exchange-Support

2. Mai 2016, 14:00
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Microsoft Mail-Server lässt sich künftig im PIM-Suite des Linux-Desktops einbetten

Mit Akonadi hat das KDE-Projekt schon vor einiger Zeit einen zentralen Service für die Kommunikation mit Mail-Servern, Kalendern und Co. geschaffen. Dieser arbeitet mit zahlreichen verschiedenen Servern zusammen, nun gesellt sich ein weiterer Typ hinzu: Microsoft Exchange.

Vorgeschichte

Zwar gab es schon bisher diverse Lösung, um Exchange in Akonadi einzubinden, diese waren aber nur eingeschränkt funktionstüchtig. Mit der Anbindung an die Exchange Web Services soll es aber künftig erstmals vollständigen Support für die Microsoft-Server geben.

Mail

Die aktuelle Version 0.8.0 von akonadi-ews konzentriert sich dabei zunächst auf die Mail-Kommunikation. Die Kalender-Unterstützung ist hingegen noch als Vorschau zu betrachten, gibt es doch noch keine Möglichkeit bestehende Events zu modifizieren oder neue Einträge anzulegen. Auch das Adressbuch ist noch "read-only".

Pläne

All die fehlende Funktionalität soll in kommenden Releases nachgereicht werden, wie Entwickler Krzysztof Nowicki in einem Blog-Eintrag herausstreicht. Einen konkreten Zeitplan hierfür gibt es aber noch nicht.

Code

Der Source Code für akonadi-ews steht auf Github zur Verfügung, am Server ist Exchange 2007 SP1 die Mindestanforderung. Für GNOME-User gibt es unter Linux mit evolution-ews schon seit einiger Zeit eine ähnliche Anbindung an die Exchange Web Services. (apo, 2.5.2016)

  • Dank Akonadi soll Kmail künftig auch problemlos mit Exchange-Servern umgehen können.
    grafik: kde

    Dank Akonadi soll Kmail künftig auch problemlos mit Exchange-Servern umgehen können.

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