Absatz von Mitsubishi-Kleinstwagen nach Testskandal eingebrochen

2. Mai 2016, 12:16
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Für Partner Nissan sind die Folgen noch deutlicher

Tokio/Yokohama – Der Skandal um manipulierte Tests zum Spritverbrauch hat bei Mitsubishi den Verkauf von Kleinstwagen einbrechen lassen. Wie der japanische Branchenverband am Montag mitteilte, fiel der Absatz im April um rund 45 Prozent auf weniger als 1.500 Fahrzeuge.

Partner Nissan, für den die meisten der im Fokus des Skandals stehenden Autos gebaut wurden, bekommt die Folgen noch deutlicher zu spüren: Der Absatz fiel im vergangenen Monat insgesamt um mehr als 50 Prozent auf 5.574. Bereits vor Bekanntwerden der Tricksereien lag Mitsubishi in Japan bei Kleinwagen weit hinter den Marktführern Daihatsu und Suzuki zurück.

Mitsubishi räumte vor rund zwei Wochen Fehlverhalten bei Tests zum Treibstoffverbrauch ein. Es geht um 625.000 Kleinstwagen für den japanischen Markt. Mittlerweile hat der japanische Konzern mitgeteilt, seit 25 Jahren getrickst zu haben. (APA, Reuters, 2.5.2016)

  • Mitsubishi leidet unter dem Spritskandal.
    foto: afp / toshifumi kitamura

    Mitsubishi leidet unter dem Spritskandal.

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