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3. Mai 2016, 12:04

Mit der linken Hand hält er sich an der Absperrung fest, mit dem rechten Arm macht er eine ausschweifende Bewegung über das Areal. Walter Aumayr steht auf der kleinen betonierten Plattform beim Zielbecken der "Verbund-Wasserarena" und kann seinen Stolz kaum verhehlen.

Die Wasserarena, das ist ein 2013 eröffneter künstlicher Wildwasserkanal auf der Wiener Donauinsel. Und Walter Aumayr ist der Mann, der die Errichtung vorangetrieben hat. Walter Aumayr, Präsident des österreichischen Kanuverbands (OKV). 2,7 Millionen Euro hätte der Bau kosten sollen, 4,8 Millionen hat er gekostet, 80 Prozent mehr als ausgemacht. Für die Mehrkosten kam das Sportministerium auf. Man könnte auch sagen, der Bund. Oder der Steuerzahler.

Auf der Wiener Donauinsel rinnt wildes Wasser, hier liegt die "Verbund-Wasserarena".

Österreichs Kanutinnen und Kanuten zählen zu den Besten der Welt. Auf ihr Konto gehen drei olympische Gold-, fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen. Wertvoller ist nur die Ausbeute im alpinen Skisport (34/39/41), Eiskunstlauf (7/9/4), Skispringen (6/9/10), Rodeln (5/7/7) und im Gewichtheben (4/5/2), der einzigen im Sommer erfolgreicheren Sportart – ihre Glanzzeit liegt allerdings weit zurück. Jene Bronzene, die Violetta Oblinger-Peters im August 2008 im Wildwasserslalom in Peking holte, ist die bis dato letzte Olympiamedaille Österreichs, das 2012 in London bekanntlich leer ausging. Auch heuer, bei den Spielen im August in Rio de Janeiro, hofft der OKV auf eine Medaille – durch Oblinger-Peters oder die zweimalige Weltmeisterin Corinna Kuhnle. Beide sind Weltklasse, doch nur eine darf in Rio an den Start gehen.

Kein Hinterfragen

Man kann sagen, dass Walter Aumayr etwas vorzuweisen hatte, als er mit dem Plan der Errichtung eines Wildwasserkanals im Sportministerium und bei der Stadt Wien vorstellig wurde. Das war Ende 2010, Sportminister war Norbert Darabos, Sportstadtrat Christian Oxonitsch (beide SPÖ), das Sportamt der Stadt (MA 51) wurde von Sandra Hofmann geleitet. Sie alle sind heute – teils längst – in anderen Positionen. Damals nickten sowohl Bund als auch Stadt die von Aumayr eingereichten Pläne ab.

Die Pläne sahen Gesamtkosten von 3,9 Millionen Euro vor. Je 1,9 Millionen sollten Stadt und Bund beisteuern, 100.000 Euro waren als Eigenmittelanteil vorgesehen. Von den 3,9 Millionen sollten nicht mehr als 2,7 in den Bau der Wildwasseranlage, nun ja, fließen. Mit den übrigen 1,2 Millionen sollte das auf der Donauinsel, Höhe Steinspornbrücke, in unmittelbarer Nähe der Wasserarena liegende Ruderzentrum renoviert werden, das für die Ruder-WM 1991 errichtet worden war.

derstandard.at
Ein Lokalaugenschein in der Verbund-Wasserarena. "Wir werden keinen großen Gewinn machen", sagt Walter Aumayr, Präsident des Kanuverbands.

2,7 Millionen Euro also für eine fix-und-fertige Wildwasseranlage? Das erscheint – auch im internationalen Vergleich – nicht günstig, das erscheint supergünstig. Laut einem Insider, der ungenannt bleiben will, hätte man "angesichts dieser Kalkulation schon riechen müssen, dass die Kosten explodieren würden".

"Man hätte schon riechen müssen, dass die Kosten explodieren würden."

Die Kosten explodierten. "Leider", sagt OKV-Präsident Aumayr. Er stammt aus Braunau in Oberösterreich, ist 76 Jahre alt und, wie er sagt, "seit einer Ewigkeit" im OKV-Vorstand. Seit 1999 ist er Präsident. Aumayr, der in Braunau auch ein Kanufachgeschäft führt, hat viele Wildwasserkanäle gesehen, Aumayr weiß, was Wildwasserkanäle kosten. Hat Aumayr auch gewusst, dass Stadt und Bund realistischen Baukosten nicht zugestimmt hätten? Er ist ein hemdsärmeliger Typ, unter den Kanutinnen und Kanuten sehr beliebt. Sie nennen ihn einen "Macher", einen "Ermöglicher", er sei verantwortlich für die Erfolge der jüngeren Vergangenheit.

Kein Zurück

Was Walter Aumayr selbst sagt über sich und "sein" Wildwasserzentrum, ist durchaus aufschlussreich, also lässt man ihn am besten einmal reden. Als er da auf der Plattform beim Zielbecken in der Wasserarena steht, sagt Aumayr zum Standard:

"Wir haben ursprünglich geplant, die Strecke kostet 2,8 Millionen. Wir haben einen Vertrag gemacht, dass sie so gebaut wird und dass das alles langt. Und nach dem Spatenstich hat sich herausgestellt, das sind auf einmal 9,9 Millionen. Ich mein’, da gehen die Lichter aus.

Und dann haben wir uns zusammengesetzt und haben reduziert – und sind eigentlich beim Bau bei 4,2 Millionen und insgesamt die Anlage etwas über fünf Millionen. Ich red’ aber immer netto. Und dazu muss ich auch noch sagen, wir haben erst zu bauen angefangen, nachdem wir von unserer Förderern die Zusage gehabt haben.

Dass wir bei der Planung da falsche Zahlen gekriegt haben, tut mir leid, aber das ist Schwarz auf Weiß zu belegen. Dann hat’s eine neue Finanzierung gegeben, und dank Sportministerium und dank Herrn Darabos, das möcht ich erwähnen, haben wir das verwirklichen können."

foto: pressefoto votava
Spatenstich am 17. Oktober 2011: Verbund Stv. Vorsitzender Johann Sereinig, Kajak-Weltmeisterin Corinna Kuhnle, Sportminister Norbert Darabos und OKV-Präsident Walter Aumayr.

Wollten sich Förderer (Verbund) und Spatenstecher (Darabos) ein vielleicht peinliches Zurückrudern ersparen? Und wer zeichnete für die dramatisch gestiegenen Kosten verantwortlich? Aumayr nennt die Planungsfirma PCD ZT GmbH. Sie habe, wie der OKV-Präsident sagt, "zwei Tage vor dem Spatenstich", den Darabos am 17. Oktober 2011 vornahm, den 9,9-Millionen-Kostenvoranschlag präsentiert.

"Das Ursprungsprojekt ist nicht mit der Anlage vergleichbar, die jetzt dort steht."

"Nur der Peter", sagt Aumayr, "hat wirklich nichts dafür können." Der Peter? Peter Pointner. Er war, schon als Pensionist, für PCD der Planungsverfasser gewesen, er hatte sich seit 2005 mit dem Projekt Wildwasser-Arena beschäftigt. In der OKV-Zeitschrift "Kanu", Ausgabe 2013/2, hielt Aumayr fest: "Mein besonderer Dank gilt Peter Pointner für seinen jahrelangen Einsatz, ohne den es die Anlage nicht geben würde."

Pointner wird später noch eine Rolle spielen. PCD jedenfalls ist ein renommiertes Planungsbüro, dessen Geschäftsfeld Leistungen auf allen Fachgebieten des Bauingenieurwesens umfasst. PCD-Geschäftsführer Manfred Heinlein weist Aumayrs Vorwurf "auf das Schärfste zurück".

Die Kostensteigerung habe "vielfältige Gründe" gehabt, die nicht im PCD-Bereich lagen. Heinlein: "Zunächst gab es ein Ursprungsprojekt. Aber das ist nicht mit der Anlage vergleichbar, die jetzt dort steht. Es sind nachträglich viele Wünsche und Bedürfnisse an uns herangetragen worden, die dann implementiert werden mussten. Das hat die Kostensteigerung verursacht."

Drei wesentliche Schritte in der Entwicklung der Kosten: (1) Am Anfang, also am 26. Mai 2011, stand ein Werkvertrag, der die geschätzten Herstellungskosten auf 2,8 Millionen Euro bezifferte. (2) Drei Tage nach dem Spatenstich erfolgt am 20. Oktober 2011 der Einspruch gegen den neuen Kostenvoranschlag über 9,9 Millionen Euro. (3) Am 10. September 2012 liegt schließlich der endgültige, tatsächliche Bauvertrag vor, die Netto-Auftragssumme liegt da bei 4,2 Millionen Euro (netto).

Dass man sich – nach dem Spatenstich – noch einmal zusammengesetzt habe, wird von Heinlein bestätigt. "Da wurden ein paar neue Bedürfnisse wieder eliminiert." So traf es sich, dass man sich traf, und so kamen die Mehrkosten heraus, die herausgekommen sind – und für die in Folge der Bund aufkam.

"Die Fördersumme wurde dankenswerter Weise vom Sportministerium erhöht."

Die Verbund-Wasserarena spielt nicht alle, aber viele Stückerln. Der Kanal ist 250 Meter lang, acht bis 12,5 Meter breit, das Gefälle beträgt keine vier Meter. Das reicht locker, weil vom großen Speicherbecken bis zu zwölf Kubikmeter Wasser pro Sekunde in den Kanal gepumpt werden können. In einer Emailnachricht, die dem Standard vorliegt, hält Aumayr fest, dass "im Mai 2012 die Ausschreibung für die Wasserarena offiziell gestartet werden" konnte – sieben Monate also nach dem Darabos’schen Spatenstich. Vier weitere Monate später, im September, wurde "die Anlage dem Bestbieter, der Firma G. Hinteregger Söhne zum Netto Preis von 4,209.145,55 vergeben".

Kein Pappenstiel

Davor sei, heißt es in der Nachricht, "dankenswerter Weise vom Sportministerium die Fördersumme von 1,350 Millionen auf 3,288 Millionen erhöht" worden. Damit einhergegangen sei die "Umwidmung" jener 550.000 Euro, die ursprünglich für die Sanierung des Ruderzentrums vorgesehen waren.

Auch damit wurde nun quasi das Loch im Wildwasserkanal gestopft, und am 30. August 2013 konnte die Arena feierlich eröffnet werden.

Die Verbund-Wasserarena spielt viele Stückerln. Die technischen Eigenschaften im Überblick.

Noch einmal kurz zusammengefasst, zwecks Verdeutlichung: die Wildwasseranlage hätte 2,7 Millionen Euro kosten sollen. Schon beim Spatenstich wusste man im Kanuverband von einem neuen Kostenvoranschlag über 9,9 Millionen. Um 4,2 Millionen wurde der Auftrag später vergeben, und circa 4,8 Millionen hat die Anlage letztlich gekostet. Die Differenz bezahlte der Bund.

Dass der Oberkanute Aumayr dem Planungszeichner Pointner persönlich keine Vorwürfe macht, verwundert nur auf den ersten Blick. Pointner ist Jahrgang 1939, Aumayr ist Jahrgang 1939, und – schau’ an – sie sind in Braunau gemeinsam in die Schule gegangen. Aumayr sagt, man habe sich erst vor wenigen Jahren zufällig wiedergetroffen. Das wiederum überrascht auch angesichts der Tatsache, dass Pointner ebenfalls Präsident gewesen ist, nämlich der Präsident des österreichischen Ruderverbands (ÖRV). Von 1997 bis 2004 stand Pointner dem ÖRV vor. Mittlerweile sind etliche Ruderer auf Pointner, der nach wie vor Präsident des Wiener Ruder Clubs Pirat ist, nicht mehr gut zu sprechen. Sie werfen ihm vor, er habe "die Seiten gewechselt".

Die andere Seite, das ist die Kanu-Seite. Ruderer und Kanuten sind auf der Donauinsel, wo Pointner "ein Sportzentrum für Wassersport und andere Verbände – Triathleten, Schwimmer, Radfahrer" vorschwebte, nie auf einen grünen Zweig gekommen. Eher im Gegenteil. Das Ruderzentrum steht – wie auch die Wildwasseranlage – auf Grund, der der Via Donau gehört, einem Unternehmen des Verkehrsministeriums.

Die Ruderer sagen, das Zentrum sei zunächst von der Stadt Wien betrieben worden, die es den Ruderern gegen eine relativ niedrige Miete überlassen hat. Das wird seitens des Sportamts nicht in Abrede gestellt, der Mietvertrag sei aber nicht mehr auffindbar.

Mittlerweile, das steht fest, bekam Aumayr von der Stadt das Ruderzentrum überantwortet, er nennt es "Wassersportzentrum". Der Oberösterreicher hatte zwei GmbH gegründet, die Vienna City Wildwasser GmbH und die Vienna City Wildwasser Betriebs GmbH.

Beide sind 100-prozentige Töchter des Kanuverbands, Aumayr hat jeweils sich selbst als Geschäftsführer eingesetzt. Die Gründung solcher Gesellschaften ist im Sport nicht unüblich, sie hat steuerliche Gründe und erschwert die Kontrolle. Die Skandale im Schwimmverband fußten auch auf diesem Prinzip. Little Panama, wenn man so will.

Es war denn auch das Konto der einen GmbH, auf das die Fördergelder von Bund und Stadt überwiesen wurden. Das ist einer von vielen Kritikpunkten in einem Bericht, den der Stadtrechnungshof im Jänner veröffentlichte. Der Stadtrechnungshof, der sich das Gebaren des Sportamts in dieser Causa ansah, ging mit der MA 51 hart ins Gericht. Die Überweisung sei "nicht ordnungsgemäß" erfolgt.

Auszug aus dem Bericht des Stadtrechnungshofs

Der Bericht des Stadtrechnungshofs Wien spricht die Kostenexplosion und die Intransparenz des Bauprojektes an. Das 32 Seiten fassende Dokument als Download.

Für den Wiener Ruderverband, der neben dem Wiener Kanuverband offiziell Fördernehmer war, hatte die Überweisung zur Folge, dass er nicht auf jene Mittel zugreifen konnte, die ihm zugesagt waren. Aumayr griff zu. Laut ihm befand sich das Ruderzentrum "durch zwanzigjährige Benützung ohne jegliche Instandhaltung in äußerst desolatem Zustand".

Eine Teilsanierung um 360.000 Euro sei unabdingbar gewesen. "Für einen weiteren Ausbau stehen die notwendigen Mittel nicht zur Verfügung." Die Ruderer schauen durch die Finger. Dazu passt, dass 2019 eine Ruder-WM in Österreich stattfinden wird, aber nicht in Wien, sondern in Linz-Ottensheim. Dort werden 8,8 Millionen Euro investiert, allein 3,5 Millionen Euro stemmt der Bund.

Kein Konzept

Am Ende seines Berichts über die Wiener Wildwasseranlage gab der Stadtrechnungshof Empfehlungen ab, die MA51 nahm dazu Stellung. Erste Empfehlung, leicht gekürzt: "Bei Förderungen der Stadt Wien zur Errichtung von Sportstätten sollte vor Antragstellung ein Betriebsführungskonzept eingefordert werden." Das Wiener Sportamt reagierte einigermaßen lapidar: "Die MA 51 wird künftig – abhängig von der Größe und Komplexität des Projektes – auf diese Empfehlung im Einzelfall Bedacht nehmen."

An dieser Stelle muss noch einmal Walter Aumayr zu Wort kommen: "Wir sind dabei, mit Rafting die Anlage zu erhalten. Wir werden keinen großen Gewinn machen, aber wir wollen selbstständig bleiben. Wir rechnen mit 400 bis 500 Euro pro Stunde, das sind nur die Stromkosten. Der Strom ist das billigere, die Nebenkosten machen zwei Drittel der Gesamtkosten aus. Die Verbund kommt uns entgegen, zahlt jährlich einen Sponsorbeitrag, sonst würde das nicht funktionieren."

foto: wasserarena verbund
"Wir sind dabei, mit Rafting die Anlage zu erhalten", sagt Walter Aumayr.

In einem Raftingboot sitzen acht Personen, die jeweils 45 Euro zu berappen haben. Die Spitzenkanutinnen und Kanuten trainieren seit März regelmäßig in der Wasserarena. Hobbykanuten können jeden Mittwochabend eine Stunde lang üben, Kostenpunkt zehn Euro pro Person. Allerdings wird die Anlage nur aufgedreht, wenn sich mindestens 15 Kanuten einfinden, was nicht jede Woche der Fall ist. Paddeln ist in Wien kein echter Breitensport. Und man muss schon, wie es im Jargon heißt, "gut im Boot sitzen", um den Wildwasserkanal meistern zu können.

Im Gegensatz zur Stadt respektive zum Sportamt ist der Bund von Rechnungshofberichten bis dato verschont geblieben. Auch der Sportausschuss des Parlaments wurde noch nicht auf die Wasserarena aufmerksam. Bei der jüngsten Sitzung habe es, sagt der Ausschuss-Vorsitzende Dieter Brosz (Grüne), "auch keine Anfrage dazu gegeben".

Keine Zahlen

Das Sportministerium hält fest, dass dem Bund sehr wohl "ausführliche Betriebskonzepte vorgelegt wurden". Das widerspricht dem Bericht des Stadtrechnungshofs. Die hohen Stromkosten, laut Aumayr 400 bis 500 Euro pro Stunde? "Diese Zahlen" sind den Konzepten laut Sportministerium "nicht zu entnehmen."

Beim Spatenstich im Herbst 2011 sagte Sportminister Darabos: "Wenn wir in einer olympischen Sportart so große Erfolge haben, müssen wir auch eine optimale Infrastruktur für unsere Athletinnen und Athleten schaffen." Ähnlich äußert sich Hans Peter Doskozil, der Nachfolger von Darabos-Nachfolger Gerald Klug. Aber: "Klar ist, dass es sich bei Sportförderungen um Steuergeld handelt und bei der Vergabe Transparenz und Kontrolle ganz wesentliche Elemente sind."

Drei olympische Gold-, fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen stehen bei Österreichs Kanuten auf der Habenseite. Nur der Schwimmsport brachte dem ÖOC im Sommer bisher mehr Medaillen ein.

Früher trainierte Österreichs Nationalkader oft im Ausland. Sogesehen spart man sich Reisekosten, wobei – die nächste vergleichbare Anlage befindet sich in Bratislava. Eine knappe Autostunde entfernt. Auch darauf geht das Sportministerium in einer schriftlichen Stellungnahme ein.

"Nur das Geld fehlt. Und solange das Geld fehlt, wird nichts angefangen."

"Das Vorhandensein von (potentiell möglicherweise für österreichische Athleten zur Verfügung stehenden) Sportstätten im Ausland nimmt bei der Bedarfsevaluierung von Sportstätten im gesamtösterreichischen Kontext keine wesentliche Rolle ein."

Eine EM (2014) und eine Sprint-WM (2015) haben auf der Donauinsel bereits stattgefunden. Der Zuseherandrang war da wie dort überschaubar. Walter Aumayr ist und bleibt guter Dinge. "Wir laden alle ein, sich das anzuschauen."

Gut möglich, dass auf der Donauinsel bald wieder gebaut wird. Walter Aumayr braucht Bootshäuser. Die Baugenehmigungen hat er schon. "Nur das Geld fehlt. Und solange das Geld fehlt, wird nichts angefangen", sagt er. "Weil ich geh’ kein Risiko ein." (Fritz Neumann, 3.5.2016)