Kinderunterhalterin, Briefezukleber: Die Generation Prekär als Animationsserie

29. April 2016, 05:30
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Die Protagonisten von "Für 'n Appel und 'n Ei" kämpfen sich durch die Welt der Minijobs

Prekäre Arbeitsverhältnisse nehmen stetig zu, vor allem Junge sind betroffen. Trotz guter Ausbildung oder Universitätsabschluss finden viele keine Arbeit und müssen sich mit Befristungen, Minijobs und schlecht oder gar unbezahlten Praktika über Wasser halten. "Generation Prekär" nennt der Soziologe Wolfgang Grüninger die Generation der über 25-Jährigen auf Jobsuche.

Der deutsch-französische Fernsehsender Arte hat die Arbeitsrealität vieler Junger in Europa nun zum Anlass für eine Animationsserie genommen – "Für 'n Appel und 'n Ei" begleitet ihre Protagonisten Elise und Sebastian durch die Welt der Minijobs.

Folge eins: Geplatzter Traum Schauspielkarriere

für ‘n appel und ‘n ei - arte

Elise und Seb sind pleite – plötzlich bekommen sie das Angebot für einen Schauspieljob. Eine einmalige Chance, denken die beiden, wollten sie doch schon immer Schauspieler werden. Doch dann stellt sich heraus, dass sie bei einem Kindergeburtstag auftreten sollen.

Folge drei: Assistent und Prügelknabe

für ‘n appel und ‘n ei - arte

Kurz davor, Frankreich zu verlassen, um in Montreal sein berufliches Glück zu finden, bekommt Sebastian ein Angebot von einer Modezeitschrift, respektive einem Webmagazin, respektive einem Blog. Die Arbeit ist gar nicht das, was er sich vorgestellt hat – doch er lernt viel, etwa, dass eine cholerischer Chefin einen schlimmen Job noch schlimmer machen kann.

Folge fünf: Verrückte Kreativszene

für ‘n appel und ‘n ei - arte

Nach wie vor haben die Freunde Probleme, ihre Miete zu bezahlen. Da klingelt Elises Handy. Die Frau von der Zeitarbeitsfirma ist am Apparat und bietet ihr einen Job als Freelancerin bei der "Kreativ-Agentur" an. Eine Tätigkeit, für die es so einige skurrile Qualifikationen braucht, wie sich zeigt. (lib, 29.4.2016)

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