Stichwahlrechner: Was ist Ihr Wahlszenario?

Infografik27. April 2016, 17:36
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Welche Wähler müssen Hofer und Van der Bellen erreichen, um die Stichwahl zu gewinnen? Entwerfen Sie selbst ein realistisches Szenario!

13,8 Prozentpunkte trennten Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer im ersten Wahlgang zur Bundespräsidentenwahl. Seitdem überschlagen sich die Kommentare, wer welche Wählerguppen für sich gewinnen muss, um im zweiten Wahlgang die 50-Prozent-Hürde zu überspringen.

Hier können Sie selbst Szenarien basierend auf den Ergebnissen des ersten Wahlgangs durchspielen. Verteilen sie die Stimmen von Griss, Hundstorfer, Khol und Lugner auf die beiden Kandidaten, die in der Stichwahl stehen. Auch bei den Nichtwählern können Sie tippen, ob diese sich nun an der Wahl beteiligen und wenn ja, für wen sie ihre Stimme abgeben werden.

Können die Kandidaten ihre Wähler aus der ersten Runde mobilisieren? Gehen die Wähler der ausgeschiedenen Kandidaten zur Wahl? Wer kann die Nichtwähler überzeugen?

Sie werden schnell merken: Anteilsmäßig wird es den Kampagnen mehr bringen, Nichtwähler anzusprechen, als sich auf Lugner-Wähler zu konzentrieren.

Wenn Sie ein für sich realistisches Szenario entworfen haben, teilen Sie den Link zur aktuellen Auswahl doch bitte im Forum. (Markus Hametner, 27.4.2016)

Annahmen

Um das Tool so einfach wie möglich zu halten, sind wir davon ausgegangen, dass keine Wähler Van der Bellens im zweiten Wahlgang Hofer wählen werden und umgekehrt. Das heißt, für die bestehenden Wähler ist nur die Mobilisierungsrate auszuwählen, der initiale Wert liegt bei (nicht ganz realistischen) 100 Prozent.

Wir bieten die Möglichkeit, mit den Daten aus der Sora-Umfrage zur Zweitpräferenz zu starten. Diese stammen aus der Wahltagsumfrage, also von einem Zeitpunkt, bevor die Kandidaten der Stichwahl feststanden – es war also möglich, Griss, Khol und Hundstofer auszuwählen. Diese Antworten werden mangels besserer Alternativen den Nichtwählen zugeordnet.

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