Hochdotierter US-Förderpreis für österreichischen Computerwissenschafter

27. April 2016, 11:53
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National Science Foundation an Forschungsprojekt von Wolfgang Gatterbauer interessiert

Wien – Der österreichische Computerwissenschafter Wolfgang Gatterbauer von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA) hat einen Career-Award der National Science Foundation (NSF) erhalten. Er will mit dem mit umgerechnet 490.000 Euro dotierten Forschungspreis neue Methoden entwickeln, um aus unsicheren und inkonsistenten Daten Schlussfolgerungen zu ziehen.

Das "Faculty Early Career Development Program" der NSF zählt zu den prestigeträchtigsten Auszeichnungen für Nachwuchswissenschafter in den USA. Mit dem Programm, vergleichbar mit den "Starting Grants" des Europäischen Forschungsrats, will die US-Fördereinrichtung junge Wissenschafter fördern, die sich durch herausragende Forschung und exzellente Lehre auszeichnen.

Das Forschungsfeld

In Mittelpunkt von Gatterbauers Interesse stehen wissensbasierte Systeme, wie man sie etwa von der Google-Suche oder der Apple-Software Siri kennt. In seinem Career-Projekt will er sich damit beschäftigen, "wie man Abfragen über unsichere und inkonsistente Daten beschleunigen und dadurch mögliche Antworten schneller reihen kann", so Gatterbauer.

Der gebürtige Linzer Gatterbauer arbeitet seit 2011 an der Tepper School of Business der Carnegie Mellon University. Er hat nach einem Maschinenbaustudium an der Technischen Universität Graz zwei Master-of-Science-Studien am Massachusetts Institute of Technology absolviert. Einem Zwischenspiel bei McKinsey folgte ein Doktoratsstudium in Informatik an der Technischen Universität Wien, das er 2007 abschloss. Als Post-Doc ging er anschließend an die University of Washington in Seattle. (APA, 27.4.2016)

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