Schwaches Investmentbanking setzte Barclays zu

27. April 2016, 11:40
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Wegen Ölpreisverfalls könnten mehr Kredite an Energiefirmen platzen

London – Ein schwaches Investmentbanking hat Barclays im ersten Quartal die Bilanz verhagelt. Der Vorsteuergewinn fiel um ein Drittel auf 793 Mio. Pfund, umgerechnet 1,02 Mrd. Euro, wie das britische Geldhaus am Mittwoch mitteilte. Damit wurden auch die Analystenerwartungen verfehlt.

Barclays hat wie bereits die US-Konkurrenten die Marktturbulenzen im Jänner und Februar zu spüren bekommen. Außerdem drohen wegen des Ölpreisverfalls mehr Kredite an die Energiebranche zu platzen.

Der neue Bankchef Jes Staley treibt derzeit den Umbau des Konzerns voran. Künftig soll sich das skandalgeschüttelte Institut neben dem Heimatmarkt vor allem auf die USA konzentrieren und damit eine transatlantische Bank sein. Barclays will in diesem Zusammenhang die 62-prozentige Beteiligung an der Afrika-Tochter abstoßen. Auch über einen Verkauf des französischen Privatkundengeschäfts wird verhandelt. (APA, Reuters, 27.4.2016)

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