30 Jahre Tschernobyl: Virtual-Reality-Doku lässt zum Unglücksort reisen

27. April 2016, 11:11
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Mit dem VR-Projekt lassen sich Atomkraftwerk und Geisterstadt von Zuhause aus besichtigen

Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl jährt sich zum dreißigsten Mal. Aus diesem Anlass gibt es auch Neuigkeiten vom "Chernobyl VR Project" des polnischen Entwicklerstudios The Farm 51, das eine Virtual Reality-Realisierung der heutigen Region darstellt.

Tschernobyl besuchen

Dieses Virtual Reality-Projekt soll es Leuten ermöglichen, eine virtuelle Tour durch das stillgelegte Kernkraftwerk und die Geisterstadt Prypjat zu machen. Das "Chernobyl VR Project" verbindet dabei Videospiel mit pädagogischen und narrativen Elementen.

Im Juni soll die VR-Dokumentation erscheinen und mit verschiedenen VR-Geräten nutzbar sein. Ein neu veröffentlichter 360 Grad-Trailer gibt Einblick, wie diese ungefähr aussehen wird.

the farm 51
"Chernobyl VR Project" 360 Grad-Trailer.

Bis zu 60 Prozent der Einnahmen an Opfer

Ein beträchtlicher Teil der Einnahmen soll dabei an die Opfer der Katastrophe gehen. 20 Prozent der Verkäufe um 19,99 Dollar, 30 Prozent der Verkäufe um 29,99 Dollar und 60 Prozent der Verkäufe um 49,99 Dollar sollen an Organisationen wie Global Ukraine, Ukraine Image Agency oder an das Human Rights Information Center gehen.

"Durch das enthusiastische Feedback auf unsere Ankündigung des 'Chernobyl VR Project" haben wir realisiert, wie wichtig das Thema war", äußerte Wojciech Pazdur, CEO von The Farm 51. "Daher haben wir entschieden, dass dies kein rein kommerzielles Projekt bleiben sollte." (fps, 27.4.2016)

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    foto: chernobyl vr projekt
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