Das beste Stück ... nachgefragt bei Nico Delle-Karth

Kolumne2. Mai 2016, 11:08
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Michael Hausenblas fragt den Segler Nico Delle-Karth, warum eine Uhr seine wichtigste Alltagsbegleiterin ist

"Ich wurde erst durch den Segelsport zum Uhrenträger. Mittlerweile kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, ohne meine Uhr aus dem Haus zu gehen. Bei großen Wettkämpfen ist sie wegen ihrer GPS-Funktion leider verboten, aber im Training, wie vor kurzem in Rio de Janeiro, leistet sie wirklich große Dienste.

Auf ihr lässt sich alles Mögliche ablesen, sie ist wie ein Hightech-Logbuch am Armgelenk. Sie zeichnet unter anderem unseren Kurs auf, misst den Puls, und ich sehe auf dem Wasser, wie schnell wir segeln, wie viel Geschwindigkeit wir bei den Manövern verlieren, welche Winkel wir segeln und welche körperlichen Anstrengungen wir aufwenden.

Aus diesen Daten lässt sich sehr viel ableiten. Das ist schon sehr super, wir können ja schließlich keinen Computer mit aufs Boot nehmen. Das alles klingt sehr technisch und praktisch, aber man kann durchaus sagen, dass mir das Objekt mittlerweile auch an Land ans Herz gewachsen ist." (Michael Hausenblas, RONDO, 1.5.2016)

Nico Delle-Karth segelt mit Nikolaus Resch in der 49er-Klasse. Die beiden gelten als große Medaillenhoffnung bei den Olympischen Spielen 2016.

  • Nico Delle-Karth: "Die Uhr ist wie ein Hightech-Logbuch am Armgelenk."
    foto: nathan murrell

    Nico Delle-Karth: "Die Uhr ist wie ein Hightech-Logbuch am Armgelenk."

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