Neues Matchmaking: "Counter-Strike" sagt Cheatern den Kampf an

28. April 2016, 11:05
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Update bringt Beta-Version von "Prime Matchmaking", das auf Telefonregistrierung setzt

Valve führt mit der Beta-Version von "Prime Matchmaking" eine neues Feature in "Counter-Strike: Global Offensive" ein. Eine Registrierung per Telefonnummer soll dabei eine neue Waffe im Kampf gegen Cheater und sogenannte "Smurfs" darstellen.

You only cheat once

Das mit dem jüngsten Update eingeführte System ermöglicht es Spielern, sich mit ihrer eigenen Telefonnummer für "Prime Matchmaking" anzumelden. Dadurch werden beim Spielbeitritt diejenigen Spieler bevorzugt, die sich auf diese Weise registriert haben, oder im Idealfall nur solche User berücksichtigt.

Dies hat den Vorteil, dass sich Accounts besser sperren lassen. Fällt jemand ungut auf, kann er sich mit seiner Telefonnummer nicht mehr für das Spiel registrieren und benötigt eine neue. Das ist dann jedoch nicht ganz so einfach wie einfach einen neuen Account zu erstellen.

Kampf gegen Cheater und "Smurfs"

Wie Gamestar berichtet, soll dieses System einer großen Anzahl an Cheatern und "Smurfs", also Spieler mit einem hohen Rang, die absichtlich gegen Anfänger und unerfahrene Spieler vorgehen, den Kampf ansagen. Spieler sind zwar nicht gezwungen, "Prime Matchmaking" zu verwenden, man erhofft sich dadurch allerdings eine Lösung, um Cheater zu verbannen.

Diese müssten dann nämlich auf "Prime Matchmaking" verzichten oder immer wieder Wegwerf-Nummern erwerben, was auf die Dauer wohl ziemlich aufwendig sein könnte. Ob das System tatsächlich Verbesserungen für andere Spieler bringt, bleibt abzuwarten. (fps, 28.4.2016)

  • Valve geht gegen Cheater vor.
    foto: screenshot: red

    Valve geht gegen Cheater vor.

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