Irmgard Griss verkauft ihren Aktenvernichter

26. April 2016, 12:10
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Das Team der Präsidentschaftskandidatin versetzt seine Büroeinrichtung auf dem Onlineflohmarkt

Wien – Die Präsidentenwahl ist geschlagen, und Irmgard Griss hat es nicht in die Stichwahl geschafft. Während die Kandidatin eher keine eigene Partei gründen will, können sich die Neos vorstellen, mit ihr zusammenzuarbeiten. So oder so: Ihr Wahlkampfbüro in Wien-Mariahilf braucht Griss nun nicht mehr.

Auf Wirtschaftlichkeit bedacht, verkauft ihr Team bereits die Einrichtung der Kampagnenzentrale auf der Onlineplattform willhaben.at (das Büro ist auf den Fotos im Hintergrund zu erkennen). Zu erstehen sind vor allem Möbel eines großen schwedischen Einrichtungshauses: 20 Drehsessel "Torkel" um zehn Euro das Stück, Couchtische um drei Euro und Sofas mit Ausklappfunktion um 50 Euro.

Ein Posten auf der Verkaufsliste des Inserats bringt so manchen Beobachter zum Schmunzeln: ein Aktenvernichter, Neupreis 70 Euro, zu haben um 20. Denn rund um die Vernichtung der Hypo-Akten durch Griss und ihre Untersuchungskommission hatte sich vergangenes Jahr eine heftige politische Debatte entfacht. Dass die Ex-Präsidentschaftskandidatin den Schredder der Hypo-Kommission für ihre Kampagne wiederverwertet hat, darf allerdings bezweifelt werden. (red, 26.4.2016)

Hinweis

Das Inserat wurde mittlerweile gelöscht.

  • Akten, vernichtet. (Symbolbild)
    foto: fellner

    Akten, vernichtet. (Symbolbild)

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