Obama wirbt in Hannover für TTIP und "Buy made in America"

Ansichtssache25. April 2016, 12:14
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Erstmals besucht ein US-Präsident die weltgrößte Industriemesse. Einmal mehr ist das Handeslabkommen TTIP Thema

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US-Präsident Barack Obama und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel haben zum Auftakt der Hannover-Messe die Wirtschaftsstärke und Innovationskraft ihrer Länder betont.

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Was augenscheinlich besonders begeistert, ist virtuelle Realität. Ganz real erweist sich der US-Präsident aber auch als Verkaufstalent: "Buy made in America", sagte er schmunzelnd am Montag zu Beginn seines Rundgangs auf der Industrieschau.

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Was Merkel hier so amüsiert, ist nicht bekannt. Dass sie sich am Sonntag zur Eröffnung der Messe für bessere Handelsmöglichkeiten deutscher Unternehmen in den USA aussprach, aber schon: "Buy German ist auch schön." Merkel spielte damit auf bestehende US-Handelshürden für Importe an, wonach bei vielen Ausschreibungen US-Produkte zu bevorzugen sind.

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Ob das Thema Auto am Stand der Harting Technologie-Gruppe im Vordergrund stand? Die USA sind in diesem Jahr Partnerland, erstmals besucht ein US-Präsident die Messe.

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Obama informierte sich unter anderem über Sensortechnik und digitalisierte Fertigungstechnik. Worin sich die beiden einig sind: TTIP soll kommen (siehe dazu: Obamas letzte Rettungsversuche für TTIP). Anders als viele der deutschen Bürger. Die Skepsis in Deutschland ist nämlich ähnlich groß wie in Österreich. Obama und Merkel warben indes eindringlich für das Abkommen. (APA, red, 25.4.2016)

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