"Area 120": Google will Start-Ups eigener Mitarbeiter fördern

25. April 2016, 08:28
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Ein hauseigener Start-Up-Inkubator soll den Abgang von Talenten dämpfen

Google will absprungwillige Mitarbeiter mit einem Start-Up-Inkubator an sich binden. Wer dem Arbeitgeber Google einen Geschäftsplan vorlegt, darf in der hauseigenen "Area 120" ein Start-Up gründen. Das wird einerseits von Google mit Ideen und Erfahrung unterstützt, andererseits beteiligt sich das Unternehmen auch finanziell. Mitarbeiter können ihre Ideen laut einem Bericht von The Information noch während ihrer Anstellung bei Google entwickeln, um dann als eigene Start-Ups solo zu gehen.

Erfolgsaussichten unklar

Damit soll der Abgang von Talenten gestoppt werden. Hochrangige Mitarbeiter waren zur Konkurrenz gewechselt oder hatten eigene Firmen gegründet. So war Regina Dugan, die "Advanced Technologies and Projects" geleitet hatte, von Facebook abgeworben worden. Unklar ist aber, wie die Idee bei eigenen Mitarbeitern ankommt. Denn oftmals geht es ja gerade darum, den Arbeitgeber zu verlassen, um auf eigenen Füßen zu stehen. (red, 25.4.2016)

  • Google will Mitarbeiter mit Start-Ups-Förderung zum Bleiben bewegen
    foto: reuters/kyong hoon

    Google will Mitarbeiter mit Start-Ups-Förderung zum Bleiben bewegen

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