Kasich und Cruz wollen gemeinsam Trumps Nominierung verhindern

25. April 2016, 06:57
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Die beiden republikanischen Bewerber wollen eine "sichere Katastrophe" abwenden und kandidieren in Indiana, Oregon und New Mexico nicht gegeneinander

Washington – Im US-Wahlkampf tun sich die republikanischen Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz und John Kasich zusammen, um eine Nominierung Donald Trumps zu verhindern. Der Senator aus Texas und der Gouverneur von Ohio streben auf dem Parteitag in Cleveland eine offene Wahl eines geeigneten Kandidaten an, wie sie am Sonntagabend in gleichzeitig veröffentlichten Statements bekanntgaben.

Eine Kandidatur Trumps gegen einen Demokraten wäre "eine sichere Katastrophe", schrieb Cruz' Wahlkampfmanager Jeff Roe. Kasich werde sich deshalb am 3. Mai aus der Vorwahl in Indiana zurückziehen, während Cruz die Vorwahlen in Oregon am 17. Mai und in New Mexico am 7. Juni auslassen werde, hieß es.

Absolute Delegiertenmehrheit wird schwierig

Für die Nominierung der Republikaner braucht ein Kandidat beim Parteitag im Juli 1.237 Delegiertenstimmen. Trump ist der einzige Bewerber, der bis dahin eine absolute Mehrheit der Delegierten hinter sich bringen kann. Jedoch ist das auch bei dem Immobilienmilliardär fraglich. Die restlichen Vorwahlen müssten dazu für ihn sehr gut laufen.

Wenn keiner der drei Bewerber auf eine Mehrheit kommt, würde es mehrere Wahlgänge geben. Das Ergebnis der Vorwahlen wäre dann für einen großen Teil der Delegierten nicht mehr bindend. Das könnte den Weg für einen anderen Kandidaten ebnen. (APA, 25.4.2016)

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