Frankfurt schlägt Mainz, Chance auf Rettung lebt

24. April 2016, 21:52
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Eintracht nach 2:1-Erfolg nur noch einen Punkt hinter Relegantionsplatz – Europa-Ambitionen der Mainze erleiden weiteren Rückschlag

Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat am Sonntag zum Abschluss des 31. Spieltags der deutschen Bundesliga den FSV Mainz 05 mit 2:1 (1:1) bezwungen und hat damit wieder realistische Chancen auf den Klassenerhalt

Marco Russ (28.) und Änis Ben-Hatira (84.) bescherten mit ihren Toren den zweiten Sieg im sechsten Spiel unter Trainer Kovac. Während der Abstand zum Relegationsrang 16 damit nur noch einen Zähler beträgt, erhielten die Europacup-Ambitionen der Mainzer mit der zweiten Niederlage nacheinander einen Dämpfer. Für den FSV traf Daniel Brosinski (18.).

Angesichts der Tabellenkonstellation und des schweren Restprogramms hatte Kovac vor der Partie alternativlos festgestellt: "Der Sieg ist ein Muss!" Die Gastgeber, bei denen die verletzten Timothy Chandler, Marc Stendera sowie Alexander Meier fehlten und der angeschlagene Abwehrchef Carlos Zambrano zunächst nur auf der Bank saß, fanden gegen den gut organisierten Abwehrverbund der Mainzer zunächst aber kaum ein Mittel. Glück hatte Frankfurt, als Russ der Ball glücklich vor die Füße sprang und er den Ausgleich erzielte.

Auf der anderen Seite zogen die Gäste um Kapitän Julian Baumgartlinger vor 50.300 Zuschauern ihr gewohntes Spiel konsequent durch: Abwartend, defensiv relativ stabil und in der Offensive äußerst effizient. Die erste Chance des Spiels, passenderweise resultierend aus einem Freistoß, nutzte Brosinski zur Führung.

Der Ausgleich verlieh Frankfurt dann jedoch Schwung und Vertrauen in das eigene Tun, Haris Seferovic (41.) tauchte alleine vor FSV-Keeper Loris Karius auf und hätte sein Team in Führung bringen müssen.

Nach dem Seitenwechsel waren es ebenfalls die Hausherren, die zumindest ansatzweise Kombinationen und geglückte Aktionen zeigten. Insbesondere Ben-Hatira auf der linken Außenbahn agierte couragiert und besaß bereits in der 58. Minute die gute Möglichkeit zu einem Tor.

Mainz beschränkte sich in der besten Phase der Frankfurter etwa durch Jhon Cordoba (65.) auf gelegentliche Entlastungsangriffe. Die Torchancen der Eintracht wurden von Minute zu Minute hochkarätiger: Aus kurzer Distanz zwang Seferovic (67.) mit seinem Kopfball Karius zu einer Glanztat. Gegen Ben-Hatira war der Mainzer Keeper dann kurz vor Schluss machtlos. (sid, red, 24.4 2016)

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