Tirol holt neunten Volleyball-Meistertitel

23. April 2016, 18:53
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Finalserie gegen Aich/Dob 4:2 gewonnen

Bleiburg – Hypo Tirol hat sich mit einem glatten Auswärtssieg bei Aich/Dob den neunten Meistertitel in der Austrian Volley League (AVL) geholt. Der Favorit gewann am Samstag in Bleiburg 3:0 (16,17,22) und entschied die Finalserie (best of seven) dadurch 4:2 für sich. Seit dem ersten Titel von Aich/Dob 2013 haben die Tiroler im Endspiel nun dreimal in Serie gegen die Kärntner triumphiert.

Wie im fünften Match, das in Innsbruck 3:0 an die Gastgeber gegangen war, diktierte der Titelverteidiger auch in der ausverkauften Jufa-Arena in Bleiburg das Geschehen zunächst klar. Die Tiroler waren den Kärntnern in den ersten beiden Sätze in allen Belangen überlegen und gewannen 25:16 und 25:17.

Erst im dritten Durchgang kam etwas Spannung auf. Aich/Dob setzte sich anfangs deutlich in Führung, die Tiroler holten aber wieder auf und glichen zum 20:20 aus. In der entscheidenden Phase behielten sie dann souverän die Oberhand und ersparten sich so das mögliche Entscheidungsspiel am Donnerstag in Innsbruck.

"Die Erleichterung ist sehr groß, wir sind sehr glücklich. Es ist immer wieder schön, Meister zu werden. Natürlich wäre es uns lieber zu Hause, aber Hauptsache Meister", meinte Tirol-Spieler Alexander Tusch und kündigte eine feucht-fröhliche Heimfahrt im Teambus an.

Sein Trainer Daniel Gavan durfte sich über eine gelungenen Premierensaison als Chefcoach freuen. "Ich muss der Mannschaft ein großer Lob aussprechen, ich bin stolz auf die Jungs. Es war eine harte Saison, wir haben in drei Bewerben gespielt. Ich bin froh, dass wir den österreichischen Meister geschafft haben", betonte Gavan.

Tirol-Manager Hannes Kronthaler zollte dem Gegner Respekt und freute sich über die nunmehr positive Final-Gesamtbilanz seines Clubs. "Aich/Dob hat uns alles abverlangt. Ich möchte ihnen gratulieren. Ich bin sehr stolz, dass wir das Ziel erreicht haben. Wir waren 17 mal im Finale, jetzt haben wir mehr Siege als Niederlagen", sagte Kronthaler.

Aich/Dob-Manager Martin Micheu erkannte die Überlegenheit des Gegners an. "Tirol war einfach besser und hat souverän gewonnen. Sie waren ganz klar die bessere Mannschaft in den letzten beiden Spielen." Auch Aich/Dob-Spieler Peter Wohlfahrtstätter streute dem Meister Rosen. "Wir haben nur im drittem Satz gezeigt, dass wir im Kollektiv mithalten können. Aber Innsbruck ist verdient Meister." (APA; 23.4.2016)

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