AfD-Jugend verbündet sich mit Putins Parteijugend

23. April 2016, 12:25
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Spekulationen über finanzielle Zuwendungen

Berlin/Moskau – Die Alternative für Deutschland baut ihre Verbindungen zum Kreml weiter aus und verärgert damit die Regierung der Ukraine. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, vereinbarten Vertreter der Jungen Alternative (JA) am vergangenen Mittwoch eine Zusammenarbeit mit der Jugendbewegung "Junge Garde Russlands". Die Garde unterstützt den Kurs der Partei von Präsident Wladimir Putin.

Der nordrhein-westfälische AfD-Landesvorsitzende, Marcus Pretzell, nahm außerdem Mitte April am "Internationalen Jalta-Wirtschaftsforum" auf der von Russland annektierten Krim teil. Nach "Spiegel"-Informationen reichte die Ukraine daraufhin eine Protestnote beim Auswärtigen Amt ein. "Eine illegale Einreise auf die Krim ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine gravierende Straftat", zitierte das Magazin den ukrainischen Botschafter Andrej Melnik. An dem Treffen hatten auch die FPÖ-Parlamentarier Axel Kassegger und Barbara Rosenkranz teilgenommen.

Spekulationen, wonach die AfD von ihrem guten Verhältnis zur russischen Führung auch schon finanziell profitiert haben soll, weist die Partei zurück. Der Verdacht war zuletzt aufgetaucht, als in den Landtagswahlkämpfen Anfang März anonyme Spender Plakate gedruckt und Gratiszeitungen verteilt hatten, die für die Rechtspartei warben. (APA, 23.4.2016)

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