Rudolf Hundstorfer: Präsidentschaftskandidat

Kolumne23. April 2016, 10:20
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Der Präsidentschaftskandidat lässt sich meist chauffieren. Entweder im Dienstwagen, oder in den Öffis

Der Präsidentschaftskandidat der Sozialdemokraten lässt wissen, dass es auf dem ganzen Planeten noch kein Auto gegeben hat, das auf seinen Namen zugelassen war. "Weil ich nie eines gebraucht habe. Aber sicher, meine Exfrau und auch meine jetzige Frau haben eines." Und Rudolf Hundstorfer gibt "offen zu", dass er beruflich seit Jahren oft mit Dienstwagen und Chauffeur unterwegs ist.

"Dadurch, dass ich lediglich vier Minuten Fußweg von einer U-Bahn-Station entfernt wohne, trifft man mich aber auch häufig in der U-Bahn." Außerdem hat der 64-Jährige sowieso "erst mit 49 Jahren den Führerschein gemacht – in einem Studenten-Schnellsiedekurs". Notgedrungen, "weil wir in Stammersdorf zu Hause waren und meine damalige Frau als Fahrerin verletzungsbedingt ausgefallen ist".

Als Familienauto steht derzeit ein Land Rover Freelander 2 im Dienst. "Einmal pro Woche mache ich eine Ausfahrt mit ihm." Wohin? "Irgendwohin; wo es halt geht, fahre ich ein Stückl damit, um nicht aus der Übung zu kommen." Ist er ein guter Beifahrer? "Ich bin das lebende Navi – für manche Lenker etwas belastend." Weil er alles besser weiß? "Nein, besser kann man nicht sagen, aber ich weiß es halt manchmal schneller." (Jutta Kroisleitner, 23.04.2016)

  • Rudolf Hundstorfer machte erst mit fast 50 Jahren den Führerschein und fährt heute einen Land Rover.
    foto: apa

    Rudolf Hundstorfer machte erst mit fast 50 Jahren den Führerschein und fährt heute einen Land Rover.

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