"Opera Platform": Positive Bilanz für Opern-Livestreams

22. April 2016, 16:12
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15 Häuser, darunter die Wiener Staatsoper, zeigen kostenlose Übertragungen von Inszenierungen

Vor einem Jahr haben 15 europäische Musiktheater, darunter die Wiener Staatsoper, den digitalen Auftritt "The Opera Platform" gegründet. In diesem Rahmen werden auch kostenlose Übertragungen von Opern angeboten. Und die erste Bilanz fällt positiv aus. "Das ist eine wahre Erfolgsgeschichte", so Präsidentin Eva Kleinitz, Stuttgarts Operndirektorin, am Freitag.

Eine Million Aufrufe

Die 13 Opern, die in den ersten elf Monaten liefen, wurden demnach insgesamt fast rund eine Million Mal angeklickt. Dabei werde das Angebot von vergleichsweise vielen Menschen in Finnland oder der Ukraine genutzt, wo es nur wenige Opernhäuser gibt. Rege Nachfrage gebe es auch aus Amerika.

Ziel der Plattform sei es, eine Art europäische Opernsaison zu kreieren – mit abgestimmten Programmen, Interviews und anderen Stücken. Jeden Monat wird eine neue Inszenierung online gestellt, die dann sechs Monate abrufbar ist. Neben der Staatsoper sind etwa das La Monnaie aus Brüssel, die Komische Oper Berlin oder das Royal Opera House Covent Garden aus London mit von der Partie. (APA, 22.04.2016)

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