Über Shakespeare: Lesen oder nicht lesen, das ist hier die Frage

23. April 2016, 09:00
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Shakespeares Gesamtwerk umfasst allein 38 Dramen. Aber auch über den bedeutendsten Schriftsteller der Welt sind unzählige Bücher verfasst worden. Eine kleine Auswahl

Nach wie vor unersetzlich ist Stephen Greenblatts biografische Sozial- und Ereignisgeschichte Will in der Welt. Wie Shakespeare zu Shakespeare wurde, erschienen 2004 in einer Übersetzung von Martin Pfeiffer (512 Seiten, Pantheon-Verlag, 2004).

Ein leichtfüßiges Vergnügen ist Frank Günthers, des ingeniösen Neuübersetzers, ausführliches Kompendium – inklusive Verschwörungstheorien: Unser Shakespeare. Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten (dtv Klassik, 2014).

Spaß auf hohem Niveau bietet Mark Twains Essay Ist Shakespeare tot? (Vorwort von Leander Haussmann), in dem der US-Autor mit dem armen Handschuhmachersohn aus Stratford kurzen Prozess macht. Pointiert und boshaft! (Piper-Verlag, 2016)

Über 40 Jahre nach dem Erscheinen auf Englisch führt der Science-Fiction-Autor Isaac Asimov auf Deutsch durch Shakespeares Welt und erklärt die historischen und mythologischen Hintergründe der Stücke (Alexander-Verlag Berlin, 2014).

"Nicht länger um mich trauere, wenn ich tot" ("No longer mourn for me when I am dead") heißt eines der Liebesgedichte von William Shakespeare, auf Englisch und Deutsch nachzulesen. Herausgegeben von Ulla Hahn (Reclam-Verlag, 2013).

Sag jetzt nichts, Romeo ... Frank Flöthmann hat das wörtlich genommen und die Dauerbrenner des großen Dramatikers als Comicstrips gezeichnet: Shakespeare ohne Worte (104 Seiten, Dumont-Verlag, 2016).

Glaskelch, Goldschatz oder Wollmütze: Neil MacGregor, jener Autor, der bereits die Geschichte der Welt in 100 Objekten erzählt hat, erklärt uns anschaulich – jetzt auch im Hörbuchformat – Shakespeares ruhelose Welt anhand von 20 Gegenständen (sechs Stunden 17 Minuten, der Hörverlag, 2016). (Album, 23.4.2016)

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