Bundesländerzeitungen gehen am Wahlsonntag gemeinsam auf Sendung

21. April 2016, 11:11
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Ab 15.00 Uhr gemeinsames Internet-Fernsehen aus der Hofburg – Analysen, Hochrechnungen, Reaktionen – "Kein Kopieversuch des öffentlich-rechtlichen Fernsehens"

Wien – Die Bundesländerzeitungen gehen bei der Bundespräsidentenwahl am Sonntag gemeinsam via Internet-Fernsehen auf Sendung. Von 15.00 Uhr bis zum vorläufigen Endergebnis um ca. 19.30 Uhr bringen "Kleine Zeitung", "Oberösterreichische Nachrichten", "Salzburger Nachrichten", "Tiroler Tageszeitung", "Vorarlberger Nachrichten" und "Die Presse" einen Live-Stream mit Analysen, Hochrechnungen und Reaktionen.

"Kein Kopierversuch"

"Es ist kein Kopieversuch des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, sondern ein attraktives audiovisuelles Angebot für jene politisch Interessierten, die am Wahlsonntag nicht vor dem Fernseher sitzen, sondern via Handy oder Tablet auf dem Laufenden gehalten werden wollen", erklärten die Chefredakteure Hubert Patterer ("Kleine"), Gerald Mandlbauer (OÖN), Manfred Perterer (SN), Alois Vahrner und Mario Zenhäusern (TT), Gerold Riedmann (VN) in Rainer Nowak ("Presse") in einem gemeinsamen Statment. "Wir wollen die innenpolitische Kompetenz unserer Häuser bündeln und so neue Wege in der Wahlberichterstattung der Bundesländerzeitungen gehen. Es ist der Versuch eines eigenständigen Streaming-Produkts, das jünger, ungewöhnlicher und unfrisierter daherkommt."

Aus den Redoutensälen der Hofburg

Unter dem Titel "Hofburg 2016" wird aus den Redoutensälen der Hofburg gesendet, wo am Wahlsonntag auch die akkreditierten TV-Sender stationiert sind. Mehr als 20 Journalisten aus den Redaktionen der Bundesländerzeitungen und der "Presse" sind dabei als Kommentatoren, Diskutanten und Reporter im Einsatz. Daneben sind in der Sendung etwa 30 Gäste, darunter auch die Präsidentschaftskandidaten, eingeplant. Abgerundet wird das neue Format durch eine Runde der Chefredakteure der sechs Tageszeitungen. (APA, 21.4.2016)

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