Chinas Staatsfonds will bei Pizza Hut einsteigen

20. April 2016, 13:31
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China-Geschäft steuert etwa die Hälfte zum Konzernumsatz von Yum bei

Hongkong/Singapur – Eine Investorengruppe um den chinesischen Staatsfonds CIC verhandelt nach Informationen von Insidern mit der Pizza-Hut-Mutter Yum über den Kauf eines Mehrheitsanteils am China-Geschäft. An dem Konsortium seien auch die Finanzinvestoren KKR und Baring Private Equity Asia beteiligt, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Unklar sei jedoch, ob Yum in einen Verkauf einwilligen werde.

Der Konzern, der auch KFC- und Taco-Bell-Restaurants betreibt, hat ursprünglich geplant, 20 Prozent an seiner China-Tochter zu verkaufen. Wenn er mehr als ein Fünftel veräußert, drohen höhere Steuerzahlungen.

Das China-Geschäft steuert etwa die Hälfte zum Konzernumsatz bei und wird von Analysten und Bankern mit etwa 10 Mrd. Dollar (8,8 Mrd. Euro) bewertet. Geplant ist, es an die Börse in New York und möglicherweise Hongkong zu bringen. Über das Interesse der Chinesen hatte zuerst die Agentur Bloomberg berichtet. Die Finanzinvestoren lehnten eine Stellungnahme ab, Yum äußerte sich nicht zu einem möglichen Geschäft.

Der US-Konzern betreibt in China 6.900 Restaurants und ist damit die größte Fast-Food-Kette in der Volksrepublik. Zuletzt hat er jedoch im Wettbewerb mit McDonald's an Boden verloren. (APA, 20.4.2016)

  • Steigt Chinas Staatsfonds bei der US-amerikanischen Fastfood-Kette ein? Verhandlungen laufen.
    foto: apa / epa / bo bo

    Steigt Chinas Staatsfonds bei der US-amerikanischen Fastfood-Kette ein? Verhandlungen laufen.

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