US-Druckerhersteller Lexmark wird nach China verkauft

20. April 2016, 08:17
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Konsortium legt 3,6 Milliarden Dollar hin

Der US-Druckerhersteller Lexmark kommt in chinesische Hand. Ein Konsortium um die chinesische Technologiefirma Apex legt für den US-Konzern 3,6 Milliarden Dollar (3,17 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, wie Lexmark am Dienstag mitteilte. Das Geschäft soll in der zweiten Jahreshälfte 2016 über die Bühne gehen, muss aber noch von den US-Wettbewerbsbehörden genehmigt werden.

Markt begrüßt Transaktion

Dazu zählt insbesondere der Ausschuss für ausländische Investitionen CFIUS. Dieser nimmt beim Verkauf amerikanischer Vermögenswerte vor allem sicherheitsrelevante Aspekte unter die Lupe. Der Markt begrüßte die Transaktion. Lexmark-Aktien schossen im nachbörslichen Handel zwölf Prozent in die Höhe.

Wie andere Druckerhersteller leidet Lexmark darunter, dass sich Firmen aus Kostengründen mit Investitionen zurückhalten und Kunden immer mehr Aufgaben über Smartphones und Tablets abwickeln. Lexmark hatte sich schon einmal zum Verkauf gestellt, aber keine zufriedenstellenden Angebote erhalten. Auch eine separate Veräußerung der Sparten Hardware und Software kam nicht zustande. (APA, 20.4.2016)

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Lexmark

  • Der Traditionshersteller Lexmark wandert nach China
    foto: reuters/marcus

    Der Traditionshersteller Lexmark wandert nach China

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