Maltas Regierung übersteht Misstrauensvotum wegen Panama Papers

19. April 2016, 06:41
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Vorwürfe gegen zwei Kabinettsmitglieder

Valletta – Ein in Zusammenhang mit den Enthüllungen der Panama Papers gestellter Misstrauensantrag gegen die Regierung in Malta ist im Parlament gescheitert. Nach 13-stündiger Debatte sprachen am Montag 38 Abgeordnete der Regierung von Ministerpräsident Joseph Muscat ihr Vertrauen aus, 31 taten dies nicht. Muscat begrüßte die Mehrheitsentscheidung.

"Sie gibt uns Energie, um weiter hart zu arbeiten und Resultate zu erzielen", teilte er über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Die Namen von Energieminister Konrad Mizzi und Muscats Stabschef, dem Geschäftsmann Keith Schembri, waren im Zusammenhang mit der Affäre um Briefkastenfirmen in Panama aufgetaucht. Beide lehnten einen Rücktritt ab.

Durch die Auswertung von elf Millionen Dokumenten hatte ein weltweites Journalistennetzwerk offen gelegt, wie die panamaische Finanzkanzlei Mossack Fonseca dutzenden Spitzenpolitikern, Sportstars und anderen Prominenten durch Briefkastenfirmen erlaubt hatte, Vermögen in Steueroasen zu verschieben. (APA/AFP, 19.4.2016)

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