Das "Paradies" als Freiheit und Versteck

19. April 2016, 15:43
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"El Cabrito" zeigt unverhüllte menschliche Natur in der symbolträchtigen Umgebung der ehemaligen Mühl-Kommune auf La Gomera

Die Fotoserie "El Cabrito" erzählt von unverhüllter menschlicher "Natur" in exotischer Umgebung; von einem Ort der Freiheit, der auch Versteck sein kann. Die Aktfotografien entstanden als Gemeinschaftsprojekt des Fotografen Christoph Liebentritt und der Künstlerin Hatschepsut Huss.

Als Kulisse wurde symbolträchtig die Finca "El Cabrito" gewählt, der ehemalige "Sitz im Süden" der Otto Mühl-Kommune auf der Kanareninsel La Gomera. Das abgelegene Grundstück kaufte die Kommune 1986 nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl, nur wenige Jahre bevor sich die Kommune wegen der Verurteilung Mühls auflöste.

Für die Fotoserie wurden Frauen und Männer in inseltypischen Vegetationsformen mit kargem Bergwuchs, üppigen Tropenpflanzen oder schlicht am Meer abgelichtet. Ziel sei es gewesen, weder perfekte Körper, noch anonyme Schönheiten zu entblößen, sagt Liebentritt. Die Protagonisten zeigten sich nur soweit sie sich selbst zeigen wollten: nackt, halbnackt und ungeschminkt. (red, 19.4.2016)

SWDZ – So Weit, die Zukunft, Gärtnergasse 14, 1030 Wien

Vernissage: 21. April, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 21. April – 12. Mai
Öffnungszeiten: Mi – Fr, 13 – 19 Uhr
Finissage: 12. Mai, 19 Uhr

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Christoph Liebentritt Photography

  • Artikelbild
    foto: christoph liebentritt, hatschepsut huss
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