Zehn Möglichkeiten, um auf Reisen unangenehm aufzufallen

22. April 2016, 12:58
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Die folgenden Ratschläge sollte man beachten, wenn man als Reisender einen guten Eindruck machen möchte

Ein simples "Daumen hoch" kann in manchen Ländern ebenso missverstanden werden, wie Trinkgeld zu geben. Die folgenden Ratschläge sollte man also beachten, wenn man als Reisender einen guten Eindruck machen möchte.

  1. Nie das eigene Glas nachfüllen
    Wer in Japan in geselliger Runde Alkohol trinkt, sollte sich auf keinen Fall selbst nachschenken, sondern immer einem der Mitzechenden. Das wird als höflich und zuvorkommend angesehen. Das eigene Glas füllt sich so quasi von selbst.
  2. Ich sitz vorne!
    Wer sich in Australien oder Neuseeland allein ein Taxi nimmt, sollte auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Wer alleine auf dem Rücksitz Platz nimmt, kommt leicht in den Verdacht arrogant zu sein.
  3. Daumen runter
    Seinen Daumen sollte man in Iran, Afghanistan, Nigeria, Italien oder Griechenland besser unten lassen – auch wenn die Geste bei uns positiv konnotiert ist: Dort heißt es so viel wie "leck mich am A...".
  4. Nicht mit der linken Hand essen
    Die linke Hand gilt in manchen Kulturen im Mittleren Osten, Indien und Teilen Afrikas als unrein. Also sollte man sie beim Essen besser unter dem Tisch behalten.
  5. Es heißt USA, nicht Amerika
    "I'm from America" sagen US-Amerikaner gerne auf die Frage wo sie herkommen – und schließen damit gleich alle Amerikas mit ein. Das könnte bei manchem Mexikaner, Argentinier, etc. ein bisschen arrogant rüberkommen. (Ein Problem das Europäer eher nicht haben werden.)
  6. Ungerade ist besser
    Sollte man in der Ukraine jemals in die Verlegenheit kommen, jemanden einem Blumenstrauß schenken zu wollen, bitte darauf achten, dass die Anzahl der Blumen ungerade ist. Eine gerade Anzahl Blumen ist für Begräbnis-Sträuße reserviert.
  7. V ist nicht gleich "Victory"
    Wenn man im UK oder in Irland zwei Bier bestellt, sollte man darauf achten, dass die Handinnenfläche nach außen zeigen – ansonsten könnte es ungemütlich werden.
  8. Mit beiden Füßen am Boden
    In vielen muslimischen, buddhistischen und hinduistischen Ländern gelten Füße als unsaubere Körperteile. Deshalb sollte man seine Fußsohlen besser auf dem Boden belassen.
  9. Runde um Runde
    Wenn man mit Briten oder Australiern zecht, sollte man darauf achten, dass man sich nicht wegduckt, wenn es darum geht, die nächste Runde zu zahlen, dabei bleibt man am besten bei dem was bisher getrunken wurde – und sucht sich nicht das billigste oder teuerste Getränk aus. Das wirkt entweder geizig oder angeberisch, meinen die Kollegen von Smarter Travel. Aber eigentlich gilt diese Regel ja auf der ganzen Welt – zumindest dort, wo auch Alkohol getrunken wird.
  10. Trinkgeld geben oder besser nicht
    In Japan und Korea Trinkgeld zu geben, kommt nicht gut an. Da kann es gut sein, dass der Kellner das Trinkgeld wieder zurückbringt. In den USA wiederum sollte man schon freizügig sein und einen "Tip" drauflegen. (red, 20.4.2016)
  • Es gibt diverse Möglichkeiten, sich als Tourist daneben zu benehmen.
    foto: apa/afp/joe klamar

    Es gibt diverse Möglichkeiten, sich als Tourist daneben zu benehmen.

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