ESA verschiebt Start ihres Umweltsatelliten erneut

25. April 2016, 14:04
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Auf ungünstiges Wetter folgte diesmal eine "technische Anomalie"

Darmstadt – Ein europäischer Erdbeobachtungs-Satellit hat es am Sonntag erneut nicht ins All geschafft. Der Start der Sojus-Rakete mit Sentinel 1B vom Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana wurde wegen einer technischen "Anomalie" abgesagt, wie das Raumfahrt-Unternehmen Arianespace mitteilte. Nach dem Austausch eines Raketenteils soll am Montag um 23.02 Uhr MESZ ein vierter Versuch unternommen werden.

Die ersten für Freitag beziehungsweise dann für Samstag geplanten Starts waren jeweils wegen ungünstiger Wetterbedingungen verschoben worden. Der Satellit Sentinel 1B zählt zu einer ganzen Flotte europäischer Satelliten, die seit 2014 im Rahmen des Copernicus-Programms der EU nach und nach auf Erdumlaufbahnen gebracht werden. Mit Sentinel 1B sollen sich demnächst vier dieser Beobachtungssatelliten im Weltraum befinden, weitere Starts sind in diesem und im nächsten Jahr geplant.

Das Copernicus-Programm verfolgt das Ziel, den Zustand der Erde kontinuierlich zu erfassen und Fernerkundungsdaten über Ozeane, Landflächen, Atmosphäre und Klimawandel zu sammeln. (APA 24. 4. 2016)

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