CSU-Politiker fordern deutschen Nachfolger für EZB-Chef Draghi

18. April 2016, 08:41
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Friedrich beklagt "massiven Glaubwürdigkeitsverlust" durch Politik des Italieners

Berlin – Der nächste Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) muss nach Einschätzung von CSU-Politikern ein Deutscher werden. "Die Politik von Mario Draghi hat zu einem massiven Glaubwürdigkeitsverlust der EZB geführt", sagte der Vizechef der Unionsfraktion, Hans-Peter Friedrich, der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe).

Nach dem Ende der Amtszeit des Italieners 2019 müsse "der nächste EZB-Chef ein Deutscher sein, der sich der Tradition der Währungsstabilität der deutschen Bundesbank verpflichtet fühlt".

Der CSU-Außenpolitiker und Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Uhl kritisierte unter anderem die Nullzinspolitik der EZB-Spitze. "Einen weiteren Draghi können wir uns nicht leisten", sagte Uhl dem Blatt. "Wir brauchen in Zukunft einen deutschen Finanzspezialisten an der Spitze der EZB." (APA, 18.4.2016)

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