Erdbeben in Japan behindern Produktion von Sony

17. April 2016, 13:33
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Bei den Erdstößen kamen seit Donnerstag dutzende Menschen ums Leben

Die starken Erdbeben im Süden Japans haben viele Großkonzerne des asiatischen Landes getroffen. Auch Sony ist betroffen. Der Elektronikkonzern hat die Produktion in einem Werk für Bildsensoren stoppen müssen. Die Schäden werden derzeit ermittelt.

Betrieb in anderen Fabriken wieder gestartet

In anderen Fabriken in der Nähe, etwa in Nagasaki und Oita, wurde der Betrieb indes wieder hochgefahren. Auch hier werden Bildsensoren gefertigt, die unter anderem für Smartphone-Kameras gebraucht werden. Zu den wichtigsten Kunden gehört der iPhone-Produzent Apple.

Auch Toyota teilte am Sonntag mit, die Produktion in mehreren Fabriken zu stoppen, weil die Lieferkette unterbrochen sei. Ab Montag werde die Auto-Herstellung in den meisten japanischen Fabriken schrittweise heruntergefahren. Hintergrund seien die Probleme der Zulieferer. Der japanische Rivale Honda erklärte unterdessen, ein Motorradwerk im Süden des Landes bleibe wegen Erdbebenschäden geschlossen. Die Produktion in den übrigen Fabriken laufe normal.

Dutzende Menschen kamen seit Donnerstag bei den heftigen Erdstößen in der Präfektur Kumamoto auf der Insel Kyushu ums Leben. Mehr als 1.000 Personen wurden verletzt. Hunderte Nachbeben wurden registriert. (APA, 17.4.2016)

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