Hauseinsturz auf Teneriffa kostete mindestens sieben Menschenleben

16. April 2016, 22:50
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Ausländer unter Opfern – Ursache immer noch nicht ermittelt

Santa Cruz de Tenerife – Beim Einsturz eines Wohnhauses auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Allein zwischen dem späten Freitagabend und Samstag seien fünf Leichen aus den Trümmern in der Ortschaft Los Cristianos in der Gemeinde Arona geborgen worden, wie die Polizei und der Notdienst der Kanarischen Inseln mitteilten.

Es gebe damit insgesamt sieben Opfer, vier weibliche und drei männliche. Unter den Opfern seien zwei Spanierinnen, ein Italiener und eine Italienerin, eine Finnin und eine Marokkanerin. Ein ums Leben gekommener Mann sei noch nicht identifiziert worden, hieß es.

Der Einsturz des fünfstöckigen Wohngebäudes geschah am Donnerstagvormittag. Die Ursache des Unglücks war am Samstag weiterhin unklar. Die Behörden ließen wissen, man schließe keine Möglichkeit aus. Rund 200 Angehörige der Feuerwehr, des Zivilschutzes und der Streitkräfte setzten die Such-, Räumungs- und Bergungsarbeiten am Samstagabend zunächst fort.

Das Unglück löste auf Teneriffa große Bestürzung aus. Die Behörden riefen für die Insel eine dreitägige Trauer aus. Verteidigungsminister Pedro Morenes besuchte den Unglücksort.

Nach dem Einsturz am Donnerstag waren drei Verletzte in Sicherheit gebracht worden. Einige Menschen, die zunächst als vermisst galten, waren zum Zeitpunkt des Unglücks nicht in dem Gebäude. Die Polizei ließ sicherheitshalber vier angrenzende Häuser räumen. Die 90 Bewohner wurden bei Verwandten, in Hotels oder auf Campingplätzen untergebracht. (APA, dpa, 16.4.2016)

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