Mit der Wiener Volksoper auch ins Kasino

15. April 2016, 17:31
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Manfred Trojahns "Limonen aus Sizilien" ist am Schwarzenbergplatz zu sehen

Wien – In der kommenden Saison geht die Wiener Volksoper erstmals – für Manfred Trojahns Limonen aus Sizilien – ins Kasino am Schwarzenbergplatz (12. 2. 2017). Im Haupthaus gibt es im Opernbereich aber Offenbachs Hoffmanns Erzählungen (15. 10.), zudem werden neu inszeniert: Catalanis La Wally (Regie: Aron Stiehl, 25. 3. 2017), Benatzkys Axel an der Himmelstür (17. 9.) und Kalmans Zirkusprinzessin (9. 12.).

Eine Neuheit beim Musical: Es wird Kolonovits' Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit (3. 6. 2017) in der Regie von Robert Meyer uraufgeführt. Als zweite Musicalpremiere wird Loessers Klassiker Wie man Karriere macht, ohne sich anzustrengen (25. 2. 2017) genannt. Im Opernbereich gibt es auch eine konzertante Version von Korngolds Das Wunder der Heliane (28. 1. 2017). Ballett? Man gibt Prokofjews Cendrillon in der Choreografie von Thierry Malandain (13. 11.). Es folgt ein Strawinsky-Abend, der Arbeiten von Andrey Kaydanovskiy, Eno Peci und Andras Lukacs eint (28. 4. 2017).

Die Zahlen: Die Sitzauslastung ist (für 2014/15) im Vergleich zum Vorjahr von 82,2 auf 81,7 Prozent gesunken; die Karteneinnahmen von 8,862 Millionen Euro auf 8,775 Millionen. Der Bilanzgewinn betrug 142.000 Euro, für die laufende Saison kündigte man einen Einnahmenrekord an. Und auch die Sponsoreneinnahmen würden steigen: So geht der kaufmännische Geschäftsführer Christoph Ladstätter in der laufenden Spielzeit von 600.000 Euro aus. (tos, APA, 15.4.2016)

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