Lebensrettende E-Mail ging zweimal über den Atlantik

15. April 2016, 15:44
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Junge Chinesin in letzter Sekunde an Suizid gehindert

Rom – Zweimal hat eine E-Mail den Atlantik überquert, bevor mit ihrer Hilfe gerade noch rechtzeitig eine junge Chinesin gerettet werden konnte, die Suizid begehen wollte. Ein in Großbritannien studierender Chinese hatte mit einer Landsfrau über das Internet kommuniziert, als er am Ton der Unterhaltung merkte, dass sich die in Italien lebende junge Frau das Leben nehmen wollte.

Wie die italienische Polizei am Freitag mitteilte, sandte der Mann daraufhin sofort eine E-Mail an die Polizei – doch anstatt ins italienische Verona, ging die Nachricht versehentlich an das Verona Police Department im US-Bundesstaat New Jersey.

In letzter Sekunde

Die geistesgegenwärtigen Kollegen auf der anderen Seite des Atlantiks erkannten sofort den Ernst der Lage und alarmierten Interpol in Washington – die Behörde kontaktierte wiederum ihre Niederlassung in Rom.

Von dort aus wurde die Polizeipräfektur in Verona angerufen, die Beamte in die Wohnung der Chinesin schickte – gerade noch rechtzeitig: Die junge Frau sei in einem schlechten Zustand aufgefunden worden, wie es in der Polizeimitteilung hieß. (APA, 15.4.2016)

Hinweis:

Wenn Sie sich in einer Krise befinden und Hilfe brauchen, finden Sie Hilfseinrichtungen in Ihrem Bundesland auf der Website des Kriseninterventionszentrums.

  • Artikelbild
    foto: apa / epa / washington map socitey
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