Quoten: 871.000 sahen die Speed-Duelle im ORF

15. April 2016, 10:55
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Der ORF konnte mit den Zweierkonfrontationen zur Bundespräsidentenwahl punkten – Knapp 300.000 fieberten auf Puls 4 bei Liverpool gegen Dortmund mit

Wien – Die Aufregung im Vorfeld rund um die Nichteinladung Richard Lugners dürften das Interesse befeuert haben: 871.000 Zuseher sahen sich am Donnerstag um 20.15 Uhr in ORF 2 im Schnitt die Zweierkonfrontationen zur Bundespräsidentenwahl an. Das entspricht einem Marktanteil von 33 Prozent. Beim neuen Format baten Tarek Leitner und Marie-Claire Zimmermann fünf Kandidaten zu jeweils 15 minütigen Duellen.

Vom großen Publikumszuspruch konnte auch die "ZiB 2" im Anschluss profitieren. 637.000 gaben sich die Nachrichten um 22.55 Uhr – ein Marktanteil von 37 Prozent.

Geladen war alle Kandidaten, die eine Chance auf den Einzug in die Stichwahl beim Urnengang am 24. April haben. So argumentierte der ORF, dass dem Kandidaten Richard Lugner keine Bühne geboten wurde. Wie berichtet wurde das Vorgehen mit "Relevanzstudien" untermauert. Lugner wird sich mit einer Beschwerde an die Medienbehörde KommAustria wenden.

In einer Aussendung Lugners am Freitag heißt es: "Wenn man von sechs nur fünf Präsidentschaftskandidaten im öffentlichen (Partei) Fernsehen einlädt, dann geht die Demokratie den Bach hinunter. Wo bleibt die Informationspflicht und die Objektivität, die im Rundfunkgesetz verankert ist?"

Über gute Quoten konnte sich auch Puls 4 freuen. Das Europa League Spiel zwischen Liverpool und Dortmund verfolgten in der zweiten Halbzeit 293.000 Zuseher. (red, 15.4.2016)

  • Rudolf Hundstorfer (links) und Andreas Khol im Schlagabtausch bei "Wahl 16".
    foto: orf/badzic

    Rudolf Hundstorfer (links) und Andreas Khol im Schlagabtausch bei "Wahl 16".

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