Morddrohung gegen FPÖ-Spitzenkandidaten in St. Pölten

    15. April 2016, 10:13
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    Klaus Otzelberger wurde auf Whatsapp bedroht, das Landesamt Verfassungsschutz ermittelt

    St. Pölten – Kurz vor der Gemeinderatswahl in St. Pölten am Sonntag hat FPÖ-Spitzenkandidat Klaus Otzelberger eine Morddrohung erhalten. Das Landesamt Verfassungsschutz habe am Donnerstag die Ermittlungen aufgenommen, sagte dessen Leiter Roland Scherscher am Freitag. Die Drohung sei von einem Wertkartenhandy abgeschickt worden, bestätigte er diesbezügliche Medienberichte.

    Otzelberger wurde am Donnerstagnachmittag in Whatsapp-Nachrichten mit dem "Abstechen" bedroht, laut Medienberichten war darin unter anderem zu lesen (mit einigen Rechtschreibfehlern): "tick tack tick tack deine zeit leuft ab" und "rip otzelberger rip".

    Sicherheitsmaßnahmen

    Das Landesamt Verfassungsschutz, das nach der Anzeige bei der Stadtpolizei die Ermittlungen übernahm, hat laut Scherscher außerdem Sicherheitsmaßnahmen verfügt. Nähere Details gab er aus einsatztaktischen Gründen nicht bekannt. Bei der Live-Fernsehdiskussion der Spitzenkandidaten der vier im Rathaus vertretenen Parteien am Donnerstagabend sei Polizei präsent gewesen. (APA, 15.4.2016)

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