Zielpunkt trübt Pfeiffer-Bilanz

14. April 2016, 16:59
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Fast 36 Millionen Verlust durch Zielpunkt-Pleite

Wien/Traun – Nachdem die oberösterreichische Händlerfamilie Pfeiffer mit der Zielpunkt-Sanierung gescheitert und der Großhandelsbetrieb C+C Pfeiffer verkauft ist, klafft in der Bilanz des Geschäftsjahrs 2014/15 ein großes Loch. Unter dem Strich beläuft sich der Jahresverlust auf fast 36 Millionen Euro, geht aus dem Ende März veröffentlichten Jahresbericht hervor. Im Jahr davor stand noch ein Gewinn von fünf Millionen Euro in der Bilanz. Der Verlust ist vor allem auf Aufwendungen für Zielpunkt zurückzuführen. Pfeiffer konzentriert sich künftig auf die Lebensmittelkette Unimarkt – nach MPreis die zweite kleine Lebensmittelkette in Privatbesitz – und Pfeiffer Großhandel (Lieferant für selbstständige Nah&Frisch-Kaufleute). Für das Einzelhandelsgeschäft verlief das neue Geschäftsjahr bisher "dem Markt entsprechend zäh", heißt es im aktuellen Lagebericht. Für das Geschäftsjahr 2015/16 rechnet man mit einem ausgeglichenen Ergebnis. (rebu; APA, 15.4.2016)

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