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Neue Studie zeigt: Steuerreform 2015/2016 bremst Investitionsmotor "Immobilie"

18. April 2016, 00:00

Entlastung und alternatives Steuersystem wäre dringend gefragt

Der Österreichische Verband der Immobilienwirtschaft hat die unabhängige Ökonomin Agnes Streissler-Führer mit der Erstellung einer Studie zu den Auswirkungen der veränderten Abschreibungsmöglichkeiten auf die private und gewerbliche Wohnungsvermietung beauftragt, um deren Effekte volkswirtschaftlich zu beleuchten. Maßnahmen wie die rückwirkende Verlängerung von Abschreibungszeiträumen und die Erhöhung der nicht abschreibbaren Bodenanteile in Ballungszentren ergeben einen jährlichen Rückgang der Investitionsmittel um knapp 100 Mio EUR und führen zu einem Minus von 36 Mio EUR jährlich bei Investitionen bzw. einer Verringerung der Wertschöpfung im BIP um 28 Mio EUR.

Dies hat nicht nur für Immobilieninvestoren Folgen: Durch die ausbleibenden Investitionen sind auch Arbeitsplätze gefährdet, konkret werden knapp 400 Arbeitsplätze in der Baubranche allein durch die jüngste Steuerreform vernichtet. Die verursachten Verluste entsprechen knapp 180 möglichen Wohneinheiten pro Jahr, wodurch auch das politische Credo "Mehr leistbaren Wohnraum schaffen!" konterkariert wird.

Die private Immobilienwirtschaft investiert in Österreich jährlich rund zwei Milliarden Euro in Neubauten und Sanierung von Gebäuden. Immobilieninvestitionen, gerade solche in den Wohnbau, sind ein wesentlicher gesamtwirtschaftlicher Faktor und haben zudem sogar einen konjunkturstabilisierenden Effekt. Investitionsanreize sind aber nicht nur auf das Finanzielle zu reduzieren. Investoren benötigen Rechtssicherheit – rückwirkende Änderungen und das ständige Hinaufschrauben von Reglementierungen und Beschränkungen führen zu einem Vertrauensverlust der Branche in die Politik. Die schlechte Stimmung verwundert wenig, bedenkt man, dass die Immobilienwirtschaft innerhalb kurzer Zeit durch die Wohnrechtsnovelle 2015, die Steuerreform 2015/2016 und durch das MILG II (2. Mietrechtliches Inflationslinderungsgesetz) gleich mehrfach und überproportional belastet wurde.

Dass sowohl die demographischen Veränderungen als auch die Migrationsströme den Bedarf nach Wohnraum gerade in den Ballungszentren noch deutlich erhöhen, steht außer Zweifel. Ohne einen nennenswerten Beitrag der privaten Immobilienwirtschaft wird das nicht zu stemmen sein. Daher wäre die österreichische Politik gut beraten Maßnahmen zu setzen, um es den Immobilieninvestoren wieder schmackhaft zu machen, hier Geld in die Hand zu nehmen.", schließt ÖVI Präsident Georg Flödl aus den Erkenntnissen der volkswirtschaftlichen Studie.

Die Studie finden Sie auf der Homepage des ÖVI

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