Uniqa steigert Konzernergebnis 2015

14. April 2016, 10:14
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Bestandswert in Leben und Kranken wächst um 17 Prozent

Wien – Bei der börsennotierten Uniqa Group ist 2015 der Embedded Value – die Summe der Bestandswerte der Versicherungsverträge samt künftigen Erträgen daraus – kräftig um 13,2 Prozent auf 4,725 Mrd. Euro geklettert. Dabei legte der Bestandswert im Bereich Lebens- und Krankenversicherung um 17,3 Prozent auf 1,847 Mrd. Euro zu, gab die Uniqa am Donnerstag bekannt.

Gute Entwicklung in Italien

Die Neugeschäftsmarge – Kennziffer für die Profitabilität – verbesserte sich auf 2,4 (1,7) Prozent. Für Zentral- und Osteuropa (CEE) sei sie auch 2015 mit 6,0 (5,9) Prozent auf anhaltend hohem Niveau gelegen. Als besonders erfreulich bezeichnete die Uniqa die Entwicklung in Italien, wo eine neue Produktgeneration maßgeblich zu einer Verbesserung der Profitabilität von 0,6 auf 2,0 Prozent beigetragen habe.

Die ökonomische Kapitalgruppe der Uniqa Group, ein Gradmesser für die Kapitalisierung, lag zu Jahresende auf Basis des internen Steuerungsansatzes bei 182,2 Prozent, hieß es weiter. Das stelle eine Verbesserung um über 30 Prozentpunkte gegenüber 2014 dar – und erstmals sei auch der intern gesetzte Zielwert von 170 Prozent überschritten. Die regulatorische Solvency-II-Kapitalquote habe Ende des Jahres 195 Prozent betragen – 13 Prozentpunkte mehr als die intern geführte ökonomische Kapitalquote.

Dividende steigt

Bestätigt wurden von der Uniqa die vorläufigen Zahlen vom März. Das Konzernergebnis stieg auf 331,1 (289,9) Mio. Euro – je Aktie von 0,94 auf 1,07 Euro. 43,7 Prozent des Konzernergebnisses werden in Form einer für 2015 von 42 auf 47 Cent je Aktie erhöhten Dividende ausgeschüttet. Das Ergebnis vor Steuern (EGT) legte um 11,9 Prozent auf 422,8 (377,9) Mio. Euro zu, das operative Ergebnis wuchs um 10,4 Prozent auf 494,1 (447,6) Mio. Euro, und das versicherungstechnische Ergebnis erhöhte sich um fast 57 Prozent auf 199,9 (127,7) Mio. Euro. Die Kapitalanlagen (samt Fonds- und Indexpolizzen in Leben) stiegen auf 29,416 (29,025) Mrd. Euro, die Nettoerträge daraus sanken um 6,4 Prozent auf 831,1 (888,2) Mio. Euro; dabei habe sich insbesondere das anhaltende Niedrigzinsumfeld negativ ausgewirkt, erklärte das Unternehmen. (APA, 14.4.2016)

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