"Hardcore": Voll auf Touren

13. April 2016, 15:34
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Ilya Naihullers Body-Count-Spektakel funktioniert in erster Linie als Kinoversion eines Ego-Shooters

Ein böses Erwachen für Henry. Aufgebahrt in einem Labor, bekommt er gleich mal einen neuen metallischen Arm angeschweißt, von der attraktiven Ärztin aber immerhin einen Ehering angesteckt. Sein Gedächtnis ist verschwunden, sein Körper in eine Kampfmaschine transformiert. Und es dauert nicht lange, bis er zum Einsatz kommt, denn alsbald hat er ein um einen Wahnsinnigen geschartes Rudel an Söldnern in Moskau auszuschalten.

kinocheck

Hardcore von Ilya Naihuller ist ein ausschließlich aus der Sicht des Helden gefilmter Actionfilm, der an ein "Let's play" eines Computerspiels auf der Leinwand erinnert. Gespickt mit Brutalitäten, funktioniert das Body-Count-Spektakel in erster Linie als Kinoversion eines Ego-Shooters. Während Henry dabei zunehmend auf Touren kommt, machen sich beim Zuschauen allerdings entsprechende Ermüdungserscheinungen bemerkbar. (pek, 13.4.2016)

  • Mit einem neuen Arm schießt es sich gut: Der Ego-Shooter "Hardcore" als Kinofilm.
    foto: polyfilm

    Mit einem neuen Arm schießt es sich gut: Der Ego-Shooter "Hardcore" als Kinofilm.


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