James Cameron will vier "Avatar"-Folgen drehen

15. April 2016, 11:30
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Warner Bros. bestätigt eigenen "Batman"-Film mit und von Ben Affleck

Hollywood/Las Vegas – Regisseur James Cameron (61) hat mit drei geplanten "Avatar"-Folgen nicht genug. Am Donnerstag kündigte der kanadische Filmemacher auf der CinemaCon-Messe für US-Kinobesitzer in Las Vegas eine vierte Fortsetzung der Science-Fiction-Saga an, wie die Branchenblätter "Variety" und "Hollywood Reporter" berichteten.

Er habe so viel Material, dass er eine zusätzliche Folge plane, um die ganze Geschichte zu erzählen, sagte Cameron. 2013 hatte der Regisseur zunächst drei Folgen des 3D-Fantasy-Spektakels angekündigt, die er in Neuseeland drehen wollte. "Avatar 2" soll im Dezember 2018 in die Kinos kommen, gefolgt von den weiteren Folgen in den Jahren 2020, 2022 und 2023.

"Avatar – Aufbruch nach Pandora" von 2009 ist mit weltweiten Einnahmen von knapp 2,8 Milliarden Dollar der erfolgreichste Film aller Zeiten. Er wurde in Los Angeles und in Neuseeland gedreht.

"Batman" von und mit Ben Affleck

Bereits vergangenen Sommer wurde berichtet, Oscarpreisträger Ben Affleck (43, "Argo") werde "Batman v Superman: Dawn of Justice" auch einen eigenen Batman-Film folgen lassen. Bei der Messe CinemaCon in Las Vegas hat Warner Bros.-Chef Kevin Tsujihara die Pläne nun erstmals offiziell bestätigt: Affleck wird demnach nicht nur die Hauptrolle, sondern auch Regie und vermutlich Drehbuch übernehmen.

Das US-Filmstudio plant demnach zehn Filme rund um das DC-Comics-Universum in den kommenden fünf Jahren – darunter eben auch einen eigenen Batman-Ableger. Details dazu verriet Affleck, der gemeinsam mit Co-Star Amy Adams in Las Vegas gastierte, laut "Hollywood Reporter" aber nicht. Ehe der Film gedreht wird, stehen für Affleck ohnehin noch zwei "Justice League"-Filme an.

Das mit 450 Millionen US-Dollar (395 Mio. Euro) Budget ausgestattete Action-Spektakel "Batman v Superman: Dawn of Justice" lief Ende März weltweit in den Kinos an. Trotz eines starken Startwochenendes mit 166 Mio. US-Dollar (146 Mio. Euro) Einspielergebnis allein in Nordamerika dürfte der von der Kritik großteils gescholtene Film aber hinter den Erwartungen von Warner Bros. zurückbleiben und die Milliardenmarke weltweit nicht erreichen.

Steven Spielberg besetzt Mark Rylance als Papst

Für seine Darstellung eines sowjetischen Spions in Steven Spielbergs (69) Kalter-Krieg-Thriller "Bridge of Spies" erhielt Mark Rylance (56) heuer den Oscar. Nun tut sich der versierte Film- und Theatermime erneut mit dem US-Meisterregisseur zusammen: In "The Kidnapping of Edgardo Mortara" soll der Brite den Papst verkörpern, berichtet das Branchenblatt "Variety".

Das Historiendrama handelt von der Entführung eines jüdischen Buben durch die katholische Kirche im Jahr 1858. Das Drehbuch liefert der dreifache Oscar-Preisträger Tony Kushner (59), mit dem Spielberg auch an "München" (2005) und "Lincoln" (2012) gearbeitet hatte. Laut "Variety" dürften die Dreharbeiten jedoch nicht vor Anfang 2017 beginnen: Spielberg dreht zuvor im Sommer den Science-Fiction-Streifen "Ready Player One", Rylance hat für Christopher Nolans im Zweiten Weltkrieg angesiedelten Action-Thriller "Dunkirk" zugesagt.

Die nächste Zusammenarbeit von Spielberg und Rylance ist aber bereits diesen Sommer zu sehen: Im Fantasyfilm "BFG – Big Friendly Giant" verkörpert Rylance den titelgebenden Riesen, der sich mit einem Mädchen anfreundet. Kinostart ist am 22. Juli.

Elton John soll Rolle in "Kingsman 2" übernehmen

Pop-Star Elton John soll sein Piano vorübergehend gegen einen Platz vor der Kamera eintauschen. Laut dem "Hollywood Reporter" ist der 69-Jährige für eine Rolle in dem Spionage-Action-Thriller "Kingsman: The Golden Circle", der Fortsetzung von "Kingsman: The Secret Service" (2015), im Gespräch.

Der britische Sänger und Komponist erhielt für seine Musik in "Der König der Löwen" (1994) einen Oscar und war in dem Trickfilm "Der Weg nach El Dorado" (2000) der Erzähler. "Kingsman 2" wird wie Teil eins in London gedreht, ebenfalls unter der Regie von Matthew Vaughn (45, "X-Men: Erste Entscheidung"). Taron Egerton (26, "Legend", "Eddie The Eagle – Alles ist möglich") kehrt als Nachwuchsspion zurück. Neu an Bord kommen Julianne Moore (55, "Die Tribute von Panem") und Halle Berry (49, "Monster's Ball").

Disney plant "The Jungle Book 2"

Das Disney-Studio verhandelt laut "Hollywood Reporter" beriets mit Regisseur Jon Favreau und Drehbuchautor Justin Marks über einen zweiten Teil der 3D-Realverfilmung.

Ist "The Jungle Book" noch vorrangig am Zeichentrickklassiker "Das Dschungelbuch" aus dem Jahr 1967 orientiert, könnte ein Sequel verstärkt auf die Romanvorlagen von Rudyard Kipling rund um das im Dschungel lebende Menschenkind Mogli zurückgreifen. Für "The Jungle Book" hat "Iron Man"-Regisseur Justin Favreau Nachwuchsschauspieler Neel Sethi als Mogli sowie Hollywoodstars wie Bill Murray, Ben Kingsley und Scarlett Johansson als Synchronsprecher der Dschungeltiere verpflichtet. (APA, 15.4.2016)

  • Will nun vier statt drei "Avatar"-Folgen drehen: Reigsseur James Cameron.
    foto: chris pizzello/invision/ap

    Will nun vier statt drei "Avatar"-Folgen drehen: Reigsseur James Cameron.

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