Etwas weniger Wahlberechtigte als bei der Nationalratswahl

13. April 2016, 11:24
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6,382.484 Österreicher ab 16 dürfen bei Präsidentschaftswahl mitentscheiden

Wien – 6,382.484 Österreicher über 16 dürfen am 24. April mitentscheiden, wer der nächste Bundespräsident wird. Das sind etwas mehr als bei der Hofburg-Wahl 2010, aber eine Spur weniger als bei der Nationalratswahl 2013 – wobei die Zahl der wahlberechtigten Frauen abnahm, während jene der Männer leicht wuchs. Dennoch sind die Frauen (3,301.613) weiter im Übergewicht gegenüber den Männern (3,080.871).

Im Vergleich mit der Nationalratswahl 2013 sind das um fast 8.300 Frauen – 0,25 Prozent – weniger, aber um rund 6.500 (0,21 Prozent) Männer mehr. In Summe gibt das ein Minus von 0,03 Prozent. Etwas mehr (um 1,05 Prozent) geworden sind die wahlberechtigten Auslandsösterreicher: 42.830 von ihnen sind in die Wählerevidenz eingetragen. Die Entwicklung ist nicht in allen Bundesländern gleich. Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg verzeichnen einen Zuwachs bei Männern und Frauen, Kärnten und die Steiermark bei beiden ein leichtes Minus. Burgenland, Oberösterreich, Salzburg und Wien liegen im Gesamttrend mit etwas mehr Männern, aber weniger Frauen.

Die Veränderungen sind allerdings überall minimal: Den größten Zuwachs weist Tirol mit 0,58 Prozent Plus aus, das größte Minus Kärnten mit 0,93 Prozent Minus. Niederösterreich festigte seine Position als größtes Wahlland mit nunmehr 1,283.662 Wahlberechtigten. Wien kommt mit einem leichten Rückgang auf 1,153.806. Oberösterreich behauptet mit 0,02 Punkten Plus auf 1,099.420 seine Stellung als drittes Land über der Millionengrenze. Die Steiermark entfernte sich mit einem leichten Minus auf 969.480 wieder etwas davon, ist aber weiter unangefochten viertgrößter Entscheider – gefolgt von Tirol (540.132), Kärnten (440.435), Salzburg (393.582), Vorarlberg (269.940) und als Schlusslicht wie immer dem Burgenland (232.027). (APA, 13.4.2016)

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