13 Menschen mit ganz besonderer DNA entdeckt – Zweiter Crispr-Eingriff in das Erbgut eines Embryos

13. April 2016, 08:00
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13 Menschen mit ganz besonderer DNA entdeckt

New York – Ein internationales Forscherteam um Stephen Friend vom Mount Sinai Hospital in New York hat die Genome von 600.000 Menschen untersucht und dabei eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Wie die Forscher im Fachjournal "Nature Biotechnology" schreiben, entdeckten sie dabei 13 Personen, die laut ihrer DNA eigentlich unter einer schweren Erkrankung wie Zystischer Fibrose leiden müssten. Doch diese Menschen haben allem Anschein nach eine Art "Superman-DNA", die den Ausbruch verhinderte. Die Forscher wollen nun den Gründen dafür nachgehen. (red)

Abstract
Nature Biotechnology: "Analysis of 589,306 genomes identifies individuals resilient to severe Mendelian childhood diseases"

Zweiter Crispr-Eingriff in das Erbgut eines Embryos

Guangzhou – Zum zweiten Mal haben Forscher in China Erbgut eines menschlichen Embryos mit der Genschere Crispr/Cas9 modifiziert. Sie schleusten eine Genmutation in befruchtete Eizellen ein, um sie gegen Aids immun zu machen. Laut der Studie im Journal of Assisted Reproduction and Genetics war die Erfolgsquote extrem gering. Neben ethischen Problemen scheint Crispr/Cas9 auch unerwartete technische Probleme zu machen. (red)

Abstract
Journal of Assisted Reproduction and Genetics: "Introducing precise genetic modifications into human 3PN embryos by CRISPR/Cas-mediated genome editing"

(13.4.2016)

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