Liebe, Sex, Job, Familie: 149 Fragen für die "Generation What?"

12. April 2016, 17:24
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Europaweites Multimedia-Projekt zur Erfassung der jungen Generation

Wien – Nach zweijähriger Vorbereitungszeit hat der ORF den Startschuss für das Projekt "Generation What?" der Europäischen Rundfunkunion (EBU) gegeben. Zusammen mit 14 weiteren öffentlich-rechtlichen Medien in zwölf europäischen Ländern führt der ORF dabei eine interaktive, crossmediale Umfrage durch. Im Mittelpunkt stehen die 18- bis 34-Jährigen, die gesamte Zielgruppe umfasst europaweit etwa 100 Millionen Menschen.

"Ziel ist es, medienübergreifend ein authentisches Bild junger Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft zu zeichnen", sagte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bei einer Auftaktveranstaltung am Montagabend.

149 Fragen, 149 Sendungen

Mittels 149 Fragen und 149 Sendungen zu Themen wie Liebe, Sex, Freundschaft, Job, Ausbildung, Familie, Geld, Glaube und Politik sollen bis November die Meinungen, Wünsche und Sorgen der "Generation What?" erfasst werden. Dabei handelt es sich um Fragen wie: "Könntest Du ohne Handy glücklich sein?", "Arbeiten ist für dich vor allem ...?" und "Wie stark würde sich eine Wirtschaftskrise in Österreich auf deine Zukunft auswirken?".

Neben der Möglichkeit, selbst an der Umfrage teilzunehmen, kann man sich auch durch die (anonymen) Antworten bereits befragter Personen durchklicken.

foto: screenshot/generation-what.at

Ö3 als Plattform

Ö3 startete mit der Sendung Generation What? (wochentags um Mitternacht) und dient als Plattform für die Erhebung in Österreich. Unter generation-what.at und oe3.orf.at/generationwhat haben auch Ältere die Möglichkeit, an der Umfrage teilzunehmen und sich die bisherigen Auswertungen, ohne Registrierung, anzusehen – die Angaben von älteren oder zu jungen Teilnehmern fließen allerdings nicht in die finalen Zahlen ein.

Die Ergebnisse werden in den jeweiligen Ländern von wissenschaftlichen Instituten ausgewertet. Für die österreichischen Zahlen ist das Institut Sora verantwortlich, das auch die Hochrechnungen und Wählerstromanalysen an Wahlabenden im ORF bedient.

Bis Dienstagvormittag haben sich bereits über 16.000 junge Erwachsene zwischen 18 und 34 Jahren an der Online-Umfrage beteiligt. Das Projekt "Generation What?" soll bis November von 149 Sendungen in TV, Radio und Internet begleitet werden, um am Ende die Ergebnisse in einer Themenwoche der europäischen öffentlich-rechtlichen Medien vorzustellen. (sc, APA, 12.4.2016)


  • Am Montagabend stellte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gemeinsam mit Gabi Hiller (Ö3) und Philipp Hansa (Ö3) das Projekt "Generation What?" in Wien vor.
    foto: orf/milenko badzic

    Am Montagabend stellte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gemeinsam mit Gabi Hiller (Ö3) und Philipp Hansa (Ö3) das Projekt "Generation What?" in Wien vor.

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    foto: orf/milenko badzic
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