Österreich: Sternsinger ersangen 16,7 Millionen Euro

12. April 2016, 11:15
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500 Projekte in Armutsgebieten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas werden unterstützt – Kampagne zur Unterstützung delogierter Einwohner Rios

Wien/Rio de Janeiro – Rund 16,7 Millionen Euro haben die Sternsinger bei ihrer diesjährigen Aktion ersungen. Das Geld kommt den Menschen in den Armutsgebieten in Afrika, Asien und Lateinamerika zugute. Rund 500 Projekte werden damit unterstützt, gab die Katholischen Jungschar am Dienstag bekannt.

"Als eines der reichsten Länder der Welt müssen wir unsere Verantwortung für unser gemeinsames Haus, die Welt, wahrnehmen", sagte Jakob Wieser, Geschäftsführer der Dreikönigsaktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar Österreichs, zu dem Engagement der 85.000 Sternsinger.

Favelas geräumt

Die Aktion setzt sich auch für die Menschen in Rio de Janeiro ein, die anlässlich der Olympischen Spiele umgesiedelt wurden. 70.000 mussten die Favelas teilweise unter Gewaltandrohung verlassen. Als Ausdruck der Solidarität mit den Opfern dieser Delogierungen und Polizeigewalt unterstützt die Kampagne "Menschenrechte sind olympisch" die Betroffenen.

Unterstützer können symbolisch laufend, Rad fahrend, schwimmend – egal in welcher Disziplin – gemeinsam die 10.000 Kilometer von Österreich nach Rio zurücklegen. Die Solidaritätskilometer und die Onlinepetition zur Unterstützung der Kampagne sind auf menschenrechte-sind-olympisch.at zu sehen. (APA, 12.4.2016)

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