Mitterlehner: "Ich nehme an, dass ich der Chef bin"

12. April 2016, 08:20
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Der neue Innenminister Sobotka sei eine gute Wahl, "es muss niemand selber Flüchtling gewesen sein, um das Thema gut managen zu können"

Wien – ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner hat den Wechsel im Innenministerium erneut verteidigt. Wolfgang Sobotka sei "durchaus" sein Wunschkandidat gewesen, "ich habe ihn vorgeschlagen", sagte er am Montag in der "ZiB 2". Der Wechsel Johanna Mikl-Leitners nach Niederösterreich sei "für mich und die Partei natürlich nicht erfreulich" gewesen.

"Mache immer ein Screening"

"Ich nehme an, dass ich der Chef bin, und bin trotzdem mit Konstellationen konfrontiert, die nicht immer erfreulich sind", sagte Mitterlehner auf die Frage, wer in der ÖVP derzeit das Ruder in der Hand habe. "Ich mache immer ein Screening mit mehreren Personen und glaube, dass Wolfgang Sobotka wirklich gut geeignet ist."

Ob Sobotka eine ideale Besetzung für den Posten des Innenministers sei? Mitterlehner: "Es muss niemand selber Flüchtling gewesen sein, um das Thema gut managen zu können." Dessen Ausbildung als Lehrer und Dirigent spreche für seine Teamfähigkeit. (APA, 12.4.2016)

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