Autohandel legt kräftig zu

11. April 2016, 10:41
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Motorrad-Verkäufe steigen besonders stark

Wien – Die österreichischen Autohändler haben drei erfolgreiche Monate hinter sich: Von Jänner bis März 2016 wurden laut Statistik Austria 78.455 Pkw neu zum Verkehr zugelassen – um 4,4 Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres. Der Kfz-Handel insgesamt konnte sogar um 5,3 Prozent auf 99.891 Kraftfahrzeuge zulegen.

Am Nutzfahrzeugmarkt gab es Rückgänge bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen (-5,1 Prozent), Sattelzugfahrzeugen (-1,8 Prozent) und Lastkraftwagen (Lkw) der Klasse (Kl.) N2 (-18,3 Prozent). Zulegen konnten hingegen Lkw der Klasse N1 (+18,7 Prozent) und Lkw der Klasse N3 (+24,8 Prozent).

Die Anzahl der Neuzulassungen von Leichtmotorrädern (+5,2 Prozent) und Motorrädern (+10,7 Prozent) ist ebenfalls gestiegen, jene der Motorfahrräder (-0,4 Prozent oder 10 Stück) nahm geringfügig ab.

Diesel vor Benzinern

Im März alleine wurden 43.453 Kfz neu zugelassen, um 3,3 Prozent mehr als im März 2015 und um 53,0 Prozent mehr als im Februar 2016. Die Pkw-Neuzulassungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent auf 31.941 Stück.

Dieselbetriebene Pkw haben in Österreich einen Anteil von 58,2 Prozent – und dieser Anteil ist zuletzt trotz des VW-Dieselskandals gestiegen. Die Diesel-Neuzulassungen legten im ersten Quartal um 5,3 Prozent zu, jene benzinbetriebener Pkw (Anteil: 39,3 Prozent) nur um 1,6 Prozent. Im Marken-Vergleich konnte VW mit +8,9 eine der stärksten Zunahmen bei den Neuzulassungen verzeichnen. Noch besser ging es unter den Top-Marken nur BMW (+19,8 Prozent), Renault (+19,5 Prozent), Audi (+14,7 Prozent) und Ford (+9,0 Prozent). Um ein Drittel eingebrochen sind die Neuzulassungen bei Hyundai, Skoda hatte einen leichten Rückgang um 3,2 Prozent.

Den mit Abstand stärksten Anstieg gab es bei Pkw mit ausschließlich elektrisch betriebenem Motor – hier legten die Neuzulassungen auf das 2,5-Fache (+149,2 Prozent) zu. In absoluten Zahlen ist der Anstieg nicht ganz so eindrucksvoll: Im 1. Quartal entschieden sich 868 juristische Personen, Firmen und Gebietskörperschaften etc. (+186,5 Prozent) und 124 Privatpersonen (+30,5 Prozent) für ein steuerbegünstigtes Elektroauto. (APA, 11.4.2016)

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